Lüneburg: GfA wird Fahrzeuge mit Sicherheitstechnik nachrüsten

Konsequenzen nach Müllwagen-Unfall

stk Lüneburg. Die Lüneburger Gesellschaft für Abfallwirtschaft (GfA) zieht Konsequenzen aus dem tödlichen Unfall in der Fußgängerzone, bei der eine 87-Jährige im Oktober 2016 von einem Müllfahrzeug überrollt worden war.

Der Fahrer aus Uelzen, der am Dienstag, 19. September, wegen fahrlässiger Tötung vor dem Amtsgericht Lüneburg stand, hatte das Opfer übersehen. 

Das soll sich nicht wiederholen. Die GfA wird ihre Fahrzeuge mit Sicherheitstechnik nachrüsten. „Nach einer Testphase hat die GfA den Einsatz von 360-Grad-Kameras als technische Unterstützung für die Fahrer beschlossen“, berichtet der Geschäftsführer Oliver Schmitz. Die Müllwagen werden sukzessive nachgerüstet, Kosten pro Fahrzeug: 4000 Euro. „Der Einsatz von weiteren Einweisern ist nicht geplant“, so Schmitz. Sensortechnik sei aufgrund der Enge in der Lüneburger Innenstadt nicht geeignet. Mit einem Niederflurfahrzeug mit abgesenktem Einstieg und Fenstern hätte der Fahrer die Frau möglicherweise bemerkt. Vier solche Müllwagen besitzt die GfA. „der Hecklader, der den Unfall hatte, war kein solches Niederflurfahrzeug.“

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Auch in Uelzen soll mehr in die Sicherheit der Müllwagen investiert werden. Den Bericht dazu finden Sie hier.

Rubriklistenbild: © dpa

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