Das alte Feuerwehrhaus wird von der Dorfgemeinschaft in Schuss gehalten

Ein kleiner Schatz in Edendorf

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Das alte Feuerwehrhaus in Edendorf wird durch den Feuerwehrverein erhalten. Um das zu können, ist man auch auf Spenden angewiesen.

Edendorf – Das historische Feuerwehrhaus prägt Edendorf. Das über 100 Jahre alte Gebäude gehört genauso zum Ortsbild wie die Dorfkneipe.

Wahrscheinlich um 1906 wurde das Gebäude für die Edendorfer Wehr errichtet, weiß der Vorsitzende des Fördervereins der Feuerwehr Edendorf, Ronald Müller, zu berichten. Um das Objekt zu erhalten, in dem seit 2011 die Jugendfeuerwehr ihren Sitz hat, ist man laut Müller auch auf Spenden angewiesen. 1.000 Euro gab es zu diesem Zweck jetzt auch von der Lünecom.

„Das sichert uns den Betrieb und der Jugendfeuerwehr ihren Betrieb“, sagt Müller. Viele Dinge werden zwar in Eigenregie wiederhergerichtet und instand gehalten, aber auch das koste eben Geld. In den vergangenen Jahren wurde etwa die Elektrik in dem Gebäude modernisiert und als neuestes Projekt der Eingangsbereich in Eigenregie gepflastert. Genügend Aufgaben lassen sich dort aber immer noch finden. So stehen demnächst auch Arbeiten an dem in den 1930er-Jahren errichteten Schlauchturm an, berichtet Müller.

Zwei Anbauten hat es an dem historischen Gemäuer gegeben, um mehr Platz für die Feuerwehr zu schaffen. 1991 wurde der letzte realisiert. Als dann feststand, dass ein neues Feuerwehrhaus gebaut werden soll, hat der Feuerwehrverein die Trägerschaft für das Gebäude übernommen. „Es ist ein Ortsbild prägendes Gebäude“, erklärt Müller. Daher sei allen klar gewesen, dass solch ein Bauwerk, mit dem viele Edendorfer Erinnerungen verbinden, erhalten bleiben muss.

„Wir sind für jeden Euro dankbar, den wir dafür kriegen“, sagt auch Edendorfs Ortsvorsteher Hans-Jürgen Franke. Das historische Feuerwehrhaus gehöre zu Edendorf, ohne das Gebäude würde dem Ort ein Stück Identität verloren gehen. Denn das alte Feuerwehrhaus sei auch ein Teil der Edendorfer Geschichte und ein Zeichen des Zusammenhaltes im Ort.

VON LARS LOHMANN

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