Arbeiten sind im Zeitplan

Baustellen-Besuch an der Bienenbütteler DRK-Kita: Anbau wächst

Hinter der neuen Krippe entsteht der Anbau für den DRK-Kindergarten Bienenbüttel. Nach der Fertigstellung können 75 Kinder im Kindergartenbereich und 30 in der Krippe betreut werden.
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Hinter der neuen Krippe entsteht der Anbau für den DRK-Kindergarten Bienenbüttel. Nach der Fertigstellung können 75 Kinder im Kindergartenbereich und 30 in der Krippe betreut werden.

Bienenbüttel. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit wächst hinter der neuen Krippe der Anbau für den Bienenbütteler DRK-Kindergarten in die Höhe. Im Februar ging es mit den Erdarbeiten los.

Die Bodenplatte ist gegossen, die Wände aus Porenbetonsteinen sind bereits hochgezogen. Gerade schalen die Mitarbeiter einer Uelzener Baufirma eine Betonstütze ein.

„Hier ist der Speiseraum. Hinten ist der Gruppenraum“, erklärt Polier Udo Ulrich, der gerade die Pläne für eine kleine Baubesprechung ausgebreitet hat. Als nächstes wird der Ringanker als Abschluss der Mauern gegossen. Dann können die Wände verklinkert werden. Die Arbeiten sind gut in der Zeit, sagt Ulrich. Die Übergabe ist im Juni geplant.

Die Gemeinde Bienenbüttel investiert insgesamt 150 000 Euro in die Ausweitung der Kinderbetreuungskapazitäten. Auf 200 Quadratmetern wird Platz für eine dritte Kindergartengruppe, einen Ruheraum und einen Personalraum für die 16 Erzieherinnen geschaffen. Spätestens zum nächsten Kindergartenjahr im August soll er in Betrieb genommen werden.

Die Belastungen durch die Bauarbeiten sind eher gering. Im Gegenteil, die Kinder verfolgen vom Bauzaun aus alles, was auf der Baustelle passiert, mit Interesse. „Die Bauarbeiter sind sehr kinderfreundlich. Sie beantworten auch die Fragen der Kinder“, erzählt Kita-Leiterin Antje Gebers. Die Kleinen wissen auch schon, wer in den Anbau einzieht: Momentan zählt die Mohn-Gruppe bereits zehn Kinder. Sie sind vorübergehend im Bewegungsraum untergebracht. Mit dem Provisorium kann der Kindergarten gut leben. „Wir sind viel draußen mit den Kindern“, sagt Antje Gebers.

Nach der Fertigstellung wird die Mohn-Gruppe in eine 25er-Gruppe umgewandelt. Die DRK-Kindertagesstätte besitzt dann insgesamt 30 Krippen- und 75 Plätze im Kindergarten. Nach den bisherigen Anmeldungen sind sie laut Antje Gebers bis auf drei Plätze besetzt. „Die Vergabe ist aber noch nicht zu Ende“, betont die Kindergartenleiterin. „Zum Sommer meldet erfahrungsgemäß der ein oder andere noch ein Kind an.“

Erst zum Schluss erfolgt der Durchbruch zwischen Anbau und Altbau. Der Neubau soll sich nach den Plänen von Architekt Hans-Peter Fischer optisch durch Verklinkerung, Holzelementen und flachem Ziegeldach an das bestehende Gebäude anpassen. Dabei entsteht ein neuer Innenhof.

Von Gerhard Sternitzke

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