Nach dem Warnstreik: Zusätzliche Beutel und Säcke an die Tonnen stellen

Keine Nachhol-Abfuhr

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ib Uelzen/Landkreis. Wegen eines Warnstreiks sind die Restmüll- und Komposttonnen zu Beginn der Woche in Teilen des Landkreises Uelzen an den Straßenrändern stehen geblieben. Betroffen waren die Bereiche .

Bienenbüttel und Wrestedt sowie die Uelzener Ortsteile Kirchweyhe, Masendorf, Molzen, Störtenbüttel und Westerweyhe. Weil an manchen Stellen aber immer noch die Mülltonnen an der Straße stehen, informiert der Abfallwirtschaftsbetrieb (awb) des Landkreises jetzt, dass es auch keinen Nachholtermin geben wird. „Das wäre mit dem Streikrecht nicht vereinbar“, informiert ein Mitarbeiter des awb auf Nachfrage der AZ.

Die Bewohner der betroffenen Orte und Ortsteile müssen sich deshalb noch etwas gedulden, bis sie ihren Hausmüll los werden: Bei der nächsten turnusmäßigen Abfuhr – also am 2. April – können Abfälle in Müllbeuteln zusätzlich zur Restmüll- und Komposttonne zur Abholung bereitgestellt werden. Die Beutel dürfen allerdings nicht größer als der Müllbehälter sein.

Konkret bedeutet das: Rest-abfall kann in handelsüblichen Müllbeuteln, blauen Säcken und ähnlichem dazugestellt werden – „nicht aber im gelben Wertstoffsack“, betont Martin Theine, Sprecher des Landkreises Uelzen. Bioabfall kann in Papiertüten oder Kartons dazugestellt werden – nicht aber in Müllbeuteln. Im Gemeindebüro und auf dem awb-Betriebshof werden die ansonsten gebührenpflichtigen Kompostsäcke in haushaltsüblicher Menge kostenlos ausgegeben.

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