Kahlschlag an der Ladestraße

Die Gebäude auf dem Gelände der VSE an der Bienenbütteler Ladestraße werden zurzeit dem Erdboden gleich gemacht. Im September sollen die Neubauarbeiten für den Edeka-Markt beginnen.

Bienenbüttel - Von Ines Bräutigam. Die Abrissbirne hat bereits ganze Arbeit geleistet: Nur das Silo ist noch von den einstigen VSE-Gebäuden an der Ladestraße in Bienenbüttel stehen geblieben. Und auch seine Stunden sind gezählt. Das Abräumen des Geländes, auf dem ein Verbrauchermarkt entstehen soll, ist bereits in vollem Gange.

Der Markt, der dort gebaut werden soll, wird eingeschossig sein und neben einem Vollsortiment auch eine Fleischerei und einen Bäcker beherbergen. Um einen bewussten Umgang mit Energie zu gewährleisten, ist eine Wärmerückgewinnung für die abgeführte Raumluft sowie von der Kälteanlage geplant. Außerdem soll die Warmwasserversorgung über eine Wärmerückgewinnung erfolgen. Geräuschemissionen durch Lüftungsanlagen haben Anlieger nicht zu befürchten – alle Richtwerte werden eingehalten, betonte jüngst der zuständige Architekt Wilfried Matzak in einer öffentlichen Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde Bienenbüttel. 109 Stellplätze für Pkws werden außerdem an dem neuen Vollsortimenter entstehen, die über die neu gebaute Ladestraße zu erreichen sein werden.

„In 14 Tagen soll das Gelände vollständig abgeräumt sein“, kündigt der Architekt aus Winsen/Luhe auf Nachfrage der AZ an. Danach heißt es dann erst einmal Warten auf die Baugenehmigung des Landkreises. Mit der rechnet Matzak etwa Ende August.

„Im September sollen dann die Bauarbeiten beginnen“, kündigt er an. Zum Frühjahr kommenden Jahres soll dann der neue Edeka-Markt eröffnet werden – der tatsächliche Zeitpunkt hängt aber natürlich auch von der Witterung des bevorstehenden Winters ab, gibt der Architekt zu bedenken.

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