Junges Duo für die Jugend

Gemeindefeuerwehr Bienenbüttel: Christoph Weitze und Torben Koch sind die neuen Jugendwarte

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Ein junges Führungsduo für die Bienenbütteler Jugendfeuerwehren: Christoph Weitze (21/links) ist neuer Gemeindejugenfeuerwehrwart, Torben Koch (22) ist sein Stellvertreter.

Bienenbüttel. Sie sind jung, mit Leib und Seele Feuerwehrmann und engagieren sich für die Jugend: Christoph Weitze (21) ist Bienenbüttels neuer Gemeindejugendfeuerwehrwart, Torben Koch (22) sein Stellvertreter.

„Wir haben viel Spaß, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten“, sagen die jungen Männer.

Beide sind schon von klein auf bei der Feuerwehr aktiv. Christoph Weitze trat im Alter von sechs Jahren der Feuerwehr Wichmannsburg bei. Torben Koch ist Mitglied der Feuerwehr Hohenbostel, ebenfalls seit seinem sechsten Lebensjahr. Und noch etwas haben Weitze und Koch gemeinsam: Für sie steht das Miteinander und die Kameradschaft bei der Feuerwehrarbeit im Vordergrund.

Das ist es auch, was sie den Kindern und Jugendlichen vermitteln wollen. Es sei wichtig, Kinder so früh wie möglich für die Arbeit in der Feuerwehr zu begeistern, sagt Weitze: „Wenn sie klein anfangen und Spaß haben, bleiben sie oft dabei und wechseln dann später auch in den aktiven Dienst.“ Man müsse den Kindern schon von klein an die Angst vor der Feuerwehrarbeit nehmen, fügt Koch hinzu: „Feuerwehrleute werden immer gebraucht und sind vielerorts schon Mangelware.“

Die vier Jugendfeuerwehren, die es in der Einheitsgemeinde Bienenbüttel gibt, seien insgesamt gut aufgestellt, berichtet Weitze. Die Jugendwehren Varendorf/Bornsen, Edendorf, Hohenbostel und Bienenbüttel zählen zusammen 53 Mitglieder, davon 35 Jungs und 18 Mädchen. Hinzu kommen 21 Kinder in der Kinderfeuerwehr Bienenbüttel.

In ihrer neuen Funktion als Gemeindefeuerwehrjugendwarte sehen sich Christoph Weitze und Torben Koch als Bindeglied zwischen den Jugendwarten der Ortsfeuerwehren und Gemeindebrandmeister Dirk Giere. „Die Jugendwarte kommen auf uns zu, wenn irgendwelche Sachen benötigt werden, wir wenden uns dann an den Gemeindebrandmeister und der geht auf die Verwaltung zu“, erklärt Weitze. Die Kommunikation funktioniere meist gut und unkompliziert. Problematisch sei aktuell nur, dass es nicht genügend Mannschaftstransportwagen (MTW) gebe, um alle Mitglieder der Jugendfeuerwehren gleichzeitig zu transportieren. Dieses Problem gibt es schon länger.

Ansprechpartner sind Koch und Weitze etwa bei Fragen zu überregionalen Wettkämpfen. Zudem organisieren sie Zeltlager, Völkerballturniere und Jugendwettkämpfe auf Gemeindeebene.

Einzelne Höhepunkte in ihrer bisherigen Feuerwehrzeit gebe es für sie nicht, betonen beide. „Immer wenn man Menschen helfen kann, ist das ein Highlight“, sagt Weitze, „das ist, was am Ende zählt.“

Von Florian Beye

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