Kindertagesstätten freuen sich

Insgesamt 18.000 Euro für Bienenbütteler Kitas: „Die Spende ist Gold wert“

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Unter anderem für die Anschaffung neuer Fahrzeuge hat die Bienenbütteler DRK-Kita – wie berichtet – die Spendensumme in Höhe von 5000 Euro genutzt. Auch die übrigen Kindertagesstätten in der Gemeinde freuen sich über großzügige Spenden.

Bienenbüttel – Eine großzügige Spende zwischendurch bekommt man nicht alle Tage. Umso größer ist dann natürlich die Freude nach dem Erhalt einer solchen Finanzspritze. So auch bei den Verantwortlichen der vier Bienenbütteler Kindertagesstätten.

Denn: Die Firma Almased hat insgesamt 18 000 Euro für die Kitas gespendet.

Einen Teil dieser Summe, nämlich 5000 Euro, hat die DRK-Kita erhalten (AZ berichtete, siehe Infokasten). Ebenfalls je 5000 Euro gehen an die Betreuungseinrichtung der Kirchengemeinde St. Michaelis sowie an den Kinderhof in Steddorf. Über 3000 Euro freut sich der Waldkindergarten in Grünhagen, der die mit Abstand kleinste Einrichtung ist.

„Die Spende ist Gold wert“, sagt Philipp Päper, der zweite Vorsitzende des Waldkindergarten-Vereins. Bei der Anschaffung des neuen Bauwagens vor rund eineinhalb Jahren seien die finanziellen Mittel des Vereins zwar nicht gänzlich aufgebraucht worden. Aber: Aktuell sei in Klärung, ob der Waldkindergarten ab August täglich eine Stunde länger Kinder betreuen darf. „Wir wissen noch nicht, ob es dann vom Land besondere Vorschriften geben wird.“ Der alte Bauwagen müsste dann eventuell noch einmal aufbereitet werden. „Wenn da nichts kommt, haben wir aber auch genug andere Projekte, für die wir das Geld nutzen können.“

„Wir freuen uns riesig, weil es so unverhofft kam“, sagt auch Heiko Metzler, Leiter der Kita St. Michaelis. Mit dem zusätzlichen Geld könne man sich nun einen lange gehegten Wunsch erfüllen: „Wir statten unseren Bewegungsraum neu aus.“ Neue Soft-Bausteine sind bereits bestellt, neue Matten sollen folgen. „Einige der alten Teile waren schon 20 Jahre alt“, erzählt Metzler.

„Unheimlich gefreut“ haben sich Leiterin Martina Kirschke und ihr Team vom Kinderhof Steddorf. Man habe intern besprochen, wie das zusätzliche Geld eingesetzt werden solle, erklärt Kirschke. „Aktuell überlegen wir, hier eine zweite Kindergartengruppe zu schaffen.“ Bedarf sei definitiv vorhanden, um den Wünschen der Eltern der Krippenkinder zu entsprechen, sagt sie. Sollte eine zweite Gruppe zustande kommen, soll diese mit Hilfe der Spende mit „Spielzeug und einem Bollerwagen“ ausgestattet werden.

VON FLORIAN BEYE

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