Gestaltung des Kirchenkreisels: Heute ist Einsendeschluss

Ideen für das Ei

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Für die Gestaltung des Kirchenkreisels hatte die Gemeinde Bienenbüttel ihre Bürger um Ideen gebeten. Heute ist der Einsendeschluss.

stk Bienenbüttel. Wie ein Ei sieht er aus, zumindest aus der Sicht der Tauben, die im Kirchturm nisten: der Bienenbütteler Kirchenkreisel. Im Dezember wurde die Großbaustelle des Jahres 2014 endgültig für den Verkehr freigegeben.

Deutlich zeichnen sich aus der Höhe rote Radwege und Zebrastreifen mit Mittelinseln an den Ein- und Ausfahrten ab. Nur die ellipsenförmige Fläche in der Mitte des Kreisels ist noch nicht fertiggestellt. Um Ideen zur Gestaltung der Sandfläche hat die Gemeinde die Bürger gebeten. Heute läuft die Frist nun ab.

Die Bürger können ihre Vorschläge per Post und per E-Mail an rathaus@bienenbuettel.de einsenden. Bürgermeister Dr. Merlin Franke hat bereits viele Vorschläge erhalten. „Einen ganzen Ordner voll“, wie er berichtet. Nach dem Einsendeschluss soll eine Jury „Umgestaltung Kirchenkreisel“ die Ideen sichten und schließlich Bauausschuss und Gemeinderat einen Vorschlag vorlegen.

Der Fantasie bei der Gestaltung der Fläche, die einige Bürger im Vorfeld „das Ufo“ tauften, sind allerdings Grenzen gesetzt. Einerseits werden die Ränder des Ellipse voraussichtlich mit Natursteinen gepflastert, damit sie von Sattelschleppern überfahren werden können. Zum anderen seien die finanziellen Mittel natürlich begrenzt, gibt Franke zu bedenken.

Das 1,2-Millionen-Projekt Kirchenkreisel hatte die Bienenbütteler ein Jahr lang beschäftigt. Als es dann im Juni mit den Bauarbeiten losging, musste alles ganz schnell gehen, denn die eingeplanten Zuschüsse waren daran gebunden, dass die Baustelle bis zum Jahresende abgewickelt wurde. Die Straßenbaufirma arbeitete auf Hochtouren. Für die Autofahrer bedeutete die Baustelle Umleitungen, die Gewerbetreibenden verzeichneten Umsatzeinbrüche.

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