Pendler-Boom bringt Parkplatz-Not

HVV-Beitritt macht Bienenbüttel noch attraktiver – 59 Stellflächen bis Mitte Dezember geplant

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Freitagnachmittag, 15.30 Uhr, Bahnhofstraße Bienenbüttel: Fast alle Parkplätze sind belegt, nur hier und da gibt es eine Lücke. Eine AZ-Blitzumfrage vor Ort ergibt: Nahezu alle sehen ein noch akuteres Parkplatzproblem, wenn das Pendeln per HVV-Ticket noch attraktiver wird. 

Uelzen – Freitagnachmittag, noch dazu Brückentag, 15. 30 Uhr in Bienenbüttel: Die Geschäftsstraße, die Bahnhofstraße, ist relativ zugeparkt. Hier und da eine Lücke, aber eben nur hier und da.

„Und heute ist Brückentag – an normalen Tagen sieht das ganz anders aus“, sagt Udo Hinrichs, der vor seinem Frisörgeschäft sitzt und gerade eine Kaffeepause genießt. Er ist Mitglied des Gemeinderates und befürwortet natürlich den Antrag seiner Fraktion, der CDU, einen zusätzlichen Parkplatz für Pendler in Bahnhofsnähe zu schaffen. Nahezu alle, die die AZ an diesem Nachmittag an der Bahnhofstraße zu diesem Thema befragt, sehen es wie Hinrichs.

Das dürfte Wasser auf die Mühlen für Bürgermeister Dr. Merlin Franke sein, der das Votum des Bauausschusses zum Park- & Ride-Parkplatz in der vergangenen Woche (AZ berichtete) wohlwollend zur Kenntnis genommen hat. Denn wenn die Gemeinde die 59 Park- und 16 Fahrradstellplätze an der Bahnhofstraße nicht jetzt auf den Weg bringt, dann wird es eng – besonders auch mit Blick auf das Wirksamwerden des Beitritts Bienenbüttels zum Hamburger Verkehrsverbund (HVV). Denn wer ein HVV-Ticket hat, kann in diesem Verbund alle HVV-Verkehrsmittel nutzen – pendeln ab Bienenbüttel wird noch wesentlich attraktiver. Das wird ab dem 15. Dezember der Fall sein.

Bis dahin soll der Park- & Ride-Parkplatz fertig sein, hofft Verwaltungschef Franke.

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