Andreas Lange darf nach wie vor öffnen

Hundesalon in Bienenbüttel: Hunde-Wellness unter Vorbehalt

Hundesalons dürfen trotz des Lockdowns weiter öffnen: Sehr zur Freude dieses Maltesers.
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Hundesalons dürfen trotz des Lockdowns weiter öffnen: Sehr zur Freude dieses Maltesers.
  • Rouven Peter
    vonRouven Peter
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Der Hundesalon vom Bienenbütteler Andreas Lange darf nach wie vor öffnen. Doch auch er muss in Zeiten des Lockdowns etwas am Tagesgeschäft ändern, wie er im AZ-Gespräch verrät.

Bienenbüttel – Aktuell pausiert der Bienenbütteler Salonbetrieb für die Vierbeiner. Weihnachtspause, einschließlich bis zum 10. Januar. Trotz Lockdowns dürfte Lange seinen Laden theoretisch offen halten. Doch mit Ende eines kräftezehrenden 2020 hat sich der Tierfreund eine Pause gegönnt.

Wegen des Lockdowns waren die Hausbesuche ohnehin alle abgesagt worden. Speziell, um den Infektionsschutz zu gewährleisten. Für seine Praxis hat sich Lange ein mehr oder minder pfiffiges Modell ausgedacht: Die Kunden gaben ihre Hunde in gewissen Bereichen, etwa vor der Tür, ab und warteten draußen, im Auto oder kamen später wieder, um den Vierbeiner abzuholen. „Die Räumlichkeiten sind zu klein“, erklärt Lange, weshalb er die Kunden nicht in den Salon mit reingenommen hat. Den nötigen Sicherheitsabstand einzuhalten, sei nicht gesichert gewesen.

Eine Alternative wäre, dass die Kunden bei Lange daheim warten. Sein Salon grenzt an seine privaten Wohnräume. „Das möchte ich aber ungern“, sagt der Dienstanbieter. „Man weiß nie, wohin die Kontakte der Leute alle gehen.“ Reiner Selbstschutz in Corona-Zeiten. Zumal die Kundschaft auch aus Gebieten kommen, die noch einmal einen wesentlich höheren Inzidenzwert als der Landkreis Uelzen haben, wie Hamburg und Lüchow-Dannenberg.

Unter dem Strich steht in aktuellen Zeiten weniger Arbeit an als sonst. Der Auswärtsdienst nimmt eigentlich viel Zeit in Anspruch, fällt zu Corona-Zeiten aber im Grunde weg. Besonders im Sommer besucht Lange seine Kunden die Hälfte seiner Arbeitszeit. Nun, wo die Leute mehr Zeit daheim zu haben scheinen, würden sie viel mehr darauf setzen, selber ihren Hund zu pflegen, glaubt Lange.

Sobald die Betriebsferien zum 11. Januar vorbei sind, möchte er seinen Betrieb – so normal es geht – fortsetzen. Mit dem Modell, dass die Kunden ihre Hunde vor der Tür absetzen und später abholen. „Wie es mit den Auswärtsterminen aussieht, weiß ich noch nicht“, so Lange, der mit Blick auf das abgelaufene Corona-Jahr 2020 nicht klagen möchte: „Ich möchte mich nicht beschweren, andere haben es schwerer.“

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