„Wir haben eine gute Nachbarschaft“

Horst Spreen ist neuer Ortsteilvorsteher von Bienenbüttel-Ost

„Die Sauberkeit des gesamten Gebiets könnte besser sein“, sagt Horst Spreen. Dafür gelte es gemeinsam anzupacken, so der neue Ortsteilvorsteher.
+
„Die Sauberkeit des gesamten Gebiets könnte besser sein“, sagt Horst Spreen. Dafür gelte es gemeinsam anzupacken, so der neue Ortsteilvorsteher.

Bienenbüttel – Wenn der neue Ortsteilvorsteher von Bienenbüttel-Ost, Horst Spreen, gefragt wird, was er in Zukunft in seiner Freizeit machen wird, scherzt er: „In der Freizeit mache ich ab sofort Ortsteilvorsteher."

Der 58-Jährige ist jetzt vom Gemeinderat einstimmig in sein Amt gewählt wurde. Er kümmert sich fortan ehrenamtlich um die Belange der Bienenbütteler, die in den Wohngebieten entlang der Uelzener Straße und der Poststraße in Bienenbüttel wohnen.

„Wir haben eine gute Nachbarschaft“, sagt Spreen der in Wagenfeld im Landkreis Diepholz aufgewachsen ist und seit 35 Jahren mit seiner Frau, einer gebürtigen Bienenbüttelerin im Ort lebt. Die Nachbarn würden sich gegenseitig unterstützen und in den Hecken seien Durchlässe, damit man sich schnell gegenseitig besuchen kann. Das Viertel selbst habe sich auch verändert. Viele der Häuser aus den 60er und 70er Jahren seien inzwischen in neuen Händen. „Wir haben viele junge Familien, die hier leben“, sagt Spreen, der am Empfang der Handwerkskammer in Lüneburg arbeitet und den die Bundeswehr in die Heide gebracht hat.

Dort hat Spreen auch seine letzte unüberlegte Entscheidung getroffen, wie er sagt. „Nach vier Wochen Wehrdienst habe ich mich als Zeitsoldat verpflichtet“, berichtet er. Doch, wie versprochen, in der Küche landete der gelernte Koch nicht, sondern bei der Panzerartillerie. Seitdem überlege er genau, bevor er eine Entscheidung fälle.

So auch beim Entschluss, Ortsteilvorsteher zu werden. „Ich habe mir zunächst Bedenkzeit ausgebeten“, sagt Spreen, der lange Jahre in der Schützengilde aktiv war. Beim Einkaufen habe er dann den Bürgermeister getroffen und grundsätzliche Bereitschaft signalisiert. „Ein paar Fragen mussten wir aber noch ausräumen“, erzählt er.

Eine erste Aufgabe hat Spreen auch schon ausgemacht. „Die Sauberkeit des gesamten Gebiets könnte besser sein“, sagt er. Da könnte einiges getan werden. Das gelte für Einwohner ebenso wie für die Gemeinde. So kann er sich auch einen Frühjahrsputz vorstellen. „Da kann man mit zwanzig Personen schon einiges erreichen“, sagt Spreen. Zunächst stünde aber eine Einladung zu einem gemeinsamen Treffen an.

VON LARS LOHMANN

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare