Metropolregion bewilligt die Prüfung von acht Trassen / Zweirad-Autobahn von Lüneburg nach Hamburg

Grünes Licht für Radschnellwege

Ein rund 50 Kilometer langer Radschnellweg soll Lüneburg mit der Metropole Hamburg verbinden. Karte: Metropolregion Hamburg
+
Ein rund 50 Kilometer langer Radschnellweg soll Lüneburg mit der Metropole Hamburg verbinden. 

red Lüneburg. Auf der Fahrradautobahn von Lüneburg nach Hamburg. Diese Idee für Pendler, Veranstaltungsbesucher und Touristen ist ihrer Realisierung wieder ein Stück näher gerückt.

Die Metropolregion Hamburg hat jetzt grünes Licht zur Prüfung von acht sogenannten Radschnellwegen gegeben, die schnelle und direkte Verbindungen über weite Strecken ermöglichen.

Von Lüneburg sollen Radfahrer über Winsen, Stelle, Seevetal und Harburg in die Elbmetrolpole gelangen. „Sowohl für unsere Bürger als auch für Touristen ist ein Radschnellweg von Lüneburg nach Hamburg eine attraktive Perspektive“, erklärt Jürgen Krumböhmer, Erster Kreisrat des Landkreises Lüneburg.

Im Frühjahr waren in einer Potenzialanalyse insgesamt 33 mögliche Verbindungen untersucht worden. Jetzt hat der Lenkungsausschuss der Metropolregion Hamburg dazu ein Leitprojekt mit Fördermitteln beschlossen, um gemeinsame Umsetzungsstandards für solche Fahrradautobahnen zu erarbeiten und deren konkrete Machbarkeit vor Ort auszuloten. Das Fahrrad als umweltfreundliche Alternative zum Auto soll auch im Alltag einen höheren Stellenwert erhalten.

Der genaue Verlauf des 50 Kilometer langen Radschnellwegs ist noch offen. Es besteht aber Einigkeit darüber, möglichst gradlinige Verbindungen zu schaffen und die Trasse nah an den Ortschaften zu führen. Derzeit werden die europaweiten Ausschreibungen vorbereitet. Mit den Planungen soll im kommenden Jahr begonnen werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare