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Gesunder Menschenverstand hilft

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Von: Lars Lohmann

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Check zum Saisonstart: Den Gasgrill fit machen
Der Gasgrill sollte vor dem ersten Entzünden der Grillsaison gewartet werden. © Andrea Warnecke/dpa-tmn

Bei frühsommerlichen Temperaturen sind auch mehr Leute im heimischen Garten unterwegs und setzen auch mal den Gasbrenner zum Abfackeln von Unkraut ein. Doch das birgt wie auch das Grillen gefahren.

Sobald die Temperaturen steigen und die Sonne scheint, bringen die Menschen ihren Garten auf Vordermann. Sie greifen dann auch mal zum Gasbrenner, um Unkraut abzufackeln. Das aber birgt Gefahren, worauf die Feuerwehr Bienenbüttel nach einem Heckenbrand (AZ berichtete) nochmals hinweist. Und auch beim Grillen nach getaner Arbeit sollte einiges beachtet werden.

„Eigentlich ist es ganz einfach. Alles, wovon einem der gesunde Menschenverstand abrät, sollte man auch sein lassen. Nur ist das leider nicht immer der Fall“, sagt Stefan Kommert, Sprecher der Feuerwehr Bienenbüttel. So sollte auf das Abflammen von Pflanzen im eigenen Garten generell verzichtet werden und auf andere Methoden zurückgegriffen werden. „Wir raten davon grundsätzlich ab“, sagt Kommert. Die Gefahr sei zu groß, dass die Flammen auf Hecke, Carport oder Haus übergreifen. Wer trotzdem nicht darauf verzichten will, sollte aber wenigstens einen Eimer Wasser, den Gartenschlauch oder den Feuerlöscher griffbereit haben.

Ein Löschmittel in Reichweite zu haben, trifft auch für den Umgang mit dem Feuerkorb auf der Terrasse und den Grill zu. Auch hier gilt es laut Kommert, zunächst den gesunden Menschenverstand einzuschalten. So muss natürlich die Standsicherheit gegeben sein, und bevor der Grill zum ersten Mal nach langer Zeit wieder angeschmissen wird, muss geschaut werden, ob er überhaupt noch zu gebrauchen oder vielleicht schon durchgerostet ist. Zudem sollten beim Gasgrill die Anschlüsse überprüft werden.

Bei der Standortwahl sollte laut Kommert eigentlich klar sein, dass Dachschrägen und Carports zwar vor Regen schützen, aber auch leicht durch Funkenflug in Brand geraten können. Beim Kohlegrill sollte zudem jedermann bedenken, dass keine flüssigen Grillanzünder auf die Glut gespritzt werden sollten. Ansonsten kommt es zu Stichflammen.

Auch nach dem Grillen sollte der Grill nicht sich selbst überlassen werden, sondern gelöscht werden. „Die Glut kann durch einen Windstoß weggeweht werden und so einen Brand verursachen“, erklärt Kommert. Also erst die Glut löschen und dann den eigenen Durst mit einem Bier. Denn übermäßiger Alkoholkonsum passt mit seinen Auswirkungen auf den gesunden Menschenverstand nicht mit dem Grillen zusammen.

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