Vereinsmeisterschaften am Wochenende

Tennisclub Bienenbüttel und Corona: „Das Gesellige hat natürlich gefehlt“

105 Mitglieder zählt der Tennisclub Bienenbüttel, während Corona habe diesen neben dem Spiel auch das Gesellige gefehlt, sagt Eckhardt Albers. Bei der Vereinsmeisterschaft am Wochenende soll das unter Einhaltung der Hygiene-Regeln nachgeholt werden.
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105 Mitglieder zählt der Tennisclub Bienenbüttel, während Corona habe diesen neben dem Spiel auch das Gesellige gefehlt, sagt Eckhardt Albers. Bei der Vereinsmeisterschaft am Wochenende soll das unter Einhaltung der Hygiene-Regeln nachgeholt werden.

Bienenbüttel – Zwei Katzen streunen auf dem Gelände, und aus den Bäumen ringsum ertönt Vogelgezwitscher, die fünf Ascheplätze des Tennisclub Bienenbüttel liegen idyllisch in unmittelbarer Nähe zum Waldbad.

Und auch die typischen Geräusche eines Tennisschlags sind dort wieder zu hören, nachdem durch Corona die Saison verkürzt wurde.

„Es war schwierig. Wir wollten unsere Plätze gerade herrichten, und dann kam Corona“, erinnert sich Vorstandsmitglied Eckhardt Albers an die Situation im März. Erst im Mai konnte der Arbeitstrupp des Clubs die Plätze in Eigenregie für die Saison vorbereiten. „Wir machen so gut wie alles selbst, damit sparen wir am Ende auch Kosten“, erklärt Albers. Daher verfügt der Club auch über einen eigenen Maschinenpark.

Während des Lockdowns habe dann vor allem das Miteinander gefehlt, sagt Albers. Denn die 105 Mitglieder des Vereins kommen eben nicht nur zum Tennisspielen zusammen, sondern eben auch um Neuigkeiten auszutauschen und nach dem Spiel gemütlich beisammen zu sitzen. „Das Gesellige hat natürlich gefehlt. Und in der ersten Zeit waren wir alle zurückhaltend“, sagt Albers. Das soll dieses Wochenende unter Einhaltung der Abstandsregeln nachgeholt werden, wenn die Vereinsmeisterschaften im Einzel am Sonnabend und im Doppel am Sonntag ausgespielt werden. „Auf der Terrasse ist genügend Platz, sodass wir alle Abstand halten können“, sagt Albers.

Der Abstand muss auch auf den Plätzen gewahrt bleiben. Spieler sollen sich nicht näher kommen als eineinhalb Meter. Und das Spielen im Doppel war zunächst ebenso wie das Duschen nicht erlaubt. „Wir haben dann auch zunächst am Punktspielbetrieb nicht teilgenommen“, sagt Albers. Trotz aller Einschränkungen seien, als das Tennisspielen wieder erlaubt war, die Plätze aber sofort wieder viel genutzt worden.

Neben den Herausforderungen durch Corona hat sich der Verein in den vergangenen Monaten auch mit der Technik im Vereinsheim auseinandergesetzt. So wurde die Heizungsanlage ersetzt. Und auch die Abwasserhebeanlage wurde ausgetauscht. An beiden Investitionen hat sich je zur Hälfte die Gemeinde als Verpächter des Geländes beteiligt. Durch Fördergelder vom Kreissportbund sowie der SVO seien dabei kaum Kosten entstanden, berichtet Albers. Nächstes Objekt auf der Liste der Investitionen wird wohl die Brunnenpumpe sein. „Die hat 33 Jahre auf dem Buckel und läuft, bis sie den Geist aufgibt“, sagt Albers. VON LARS LOHMANN

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