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Gemeinde Bienenbüttel spendiert Obstbäume für neugeborene Kinder

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Von: Monika Buhr

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Gruppenbild der Gäste vor der Bienenbütteler Markthalle.
Diese Gäste trafen sich bei der zweiten Pflanzaktion in diesem Jahr zu Kaffee und Kuchen in der Bienenbütteler Markthalle. © Monika Buhr

Rund 120 Gäste kamen am Sonnabend zur traditionellen Obstbaum-Aktion für Neugeborene in die Bienenbütteler Markthalle. Nach Kaffee und Kuchen gab es von der Gemeinde für jedes Baby einen eigenen Baum, den die Eltern im Garten einpflanzen können.

Bienenbüttel – „Das ist ja sagenhaft, wir können heute rund 120 Gäste zur zweiten Pflanzaktion in diesem Jahr in der Markthalle zu Kaffee und Kuchen begrüßen“, freute sich am Sonnabend Bienenbüttels Bürgermeister Merlin Franke. Halbjährlich finden diese Obstbaumgeschenke an Neubürger statt, aber gleich 38 Babys in einem halben Jahr, das gab es noch nie. So waren neben Wilhelm, Philipp, Awa, Ida Fee, Lotta, August, Merle, Lenja, Helene, Lilly, Jette, Elio, Timmo, Milan, Thilo, Nora, Marlen, Arian, Lou Ellyn, Moritz, Theo, Franz, Josefin und Ella natürlich auch deren Eltern, Geschwister und Großeltern dabei.

„Dies soll ein Kennenlernen für Familien in der gleichen oft neuen Lebenssituation sein“, sagte Franke und lud zum regelmäßigen Treffen freitags um 10.30 Uhr am Spielplatz an der Ilmenauhalle ein. Danach ging es auf den Hof der Markthalle. Gemeindegärtner Christian Friedrich, der die Bäume mit erziehendem Kronen- und vorbereitendem Wurzelschnitt versehen hatte, gab noch Tipps für gutes Gedeihen: „Der Standort sollte sonnig und winddurchflutet sein, das Pflanzloch groß genug, damit die Wurzeln sich in den nächsten Jahren in der Umgebung leicht verankern können. Gut antreten und regelmäßig wässern, das sollte dann eine gute Ernte in ein paar Jahr garantieren.“

Familie König/Hesebeck nahm einen Birnenbaum für Merle in Empfang. Die große Schwester Madeleine (dreieinhalb Jahre alt) hatte vor drei Jahren einen Kirschbaum bekommen. „Der hatte in diesem Jahr schon fünf Früchte“, erzählte die Oma begeistert. Auch Familie Stamer/Schlag aus Edendorf hatte sich einen Birnenbaum für den sieben Monate alten Timmo ausgesucht. „Wir haben schon viele Apfelbäume im Garten. Eventuell wäre auch noch für einen Kirschbaum Platz“, ließ der Vater alle Pläne für die Zukunft offen.

Die fünf Monate alte Ella von Familie Cordes aus Wichmannsburg verschlief die Kaffeepause. Ob ihr Kirschbaum süße oder saure Früchte trägt, wird sich im Laufe der nächsten Jahre herausstellen. Familie Milnikel nahm für Moritz einen Birnenbaum in Empfang, der in Rieste gepflanzt wird. „Wir schaffen gegebenenfalls auch noch Platz für weitere Obstbäume“, sagte der Vater mit einem Augenzwinkern.

Die zweieinhalbjährige Aurelia freute sich sehr auf den Birnenbaum für Bruder Elio, der in Grünhagen bei Familie Stumpf schöne süße Früchte tragen soll. „Wenn die meisten Babys pflegeleicht sind, sehen wir uns ja hier bestimmt auch noch einmal wieder“, orakelte Franke und wünschte nach einem Gruppenfoto viel Spaß beim Pflanzen.

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