Almased spendet den Bienenbütteler Brandschützern rund 130.000 Euro

Geldsegen für die Feuerwehren in der Gemeinde Bienenbüttel

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Die Kameraden der zehn Freiwilligen Feuerwehren der Einheitsgemeinde Bienenbüttel sind bei jedem Wetter im Einsatz. Almased spendet jetzt rund 130.000 Euro für die Anschaffung neuer Ausrüstung.

Bienenbüttel – Es ist ein Geldsegen, mit dem in der Gemeinde Bienenbüttel niemand gerechnet hat.

Rund 130.000 Euro will die Firma Almased spenden, damit die zehn Feuerwehren der Einheitsgemeinde zukünftig besser ausgestattet werden können, teilt Bürgermeister Merlin Franke auf Anfrage der AZ mit.

„Das ist eine Anerkennung und Wertschätzung für das Ehrenamt und kommt am Ende allen Bürgern zugute“, sagt der Verwaltungschef. Das Geld werde an den Gemeindefeuerwehrverband gehen. Dort werde dann über die jeweiligen Anschaffungen für die gespendete Summe entschieden. Außerdem zeige die Spende die Verbundenheit der Firma mit Bienenbüttel, so Franke.

Für Bienenbüttels Gemeindebrandmeister Dirk Giere ist die Spende „ein Glücksfall für unsere Feuerwehren“. Denn aus fachlicher Sicht sei man bei einigen Dingen wie der Ausrüstung der Feuerwehrleute mit witterungsbeständiger Bekleidung in Rückstand geraten (AZ berichtete). Diesen könne man jetzt verkleinern oder sogar aufholen. So sollen alle zehn Feuerwehren auf einen Schlag mit neuer witterungsbeständiger Einsatzbekleidung ausgestattet werden und nicht mehr, wie ursprünglich geplant, nach und nach. Außerdem will das Gemeindekommando auch im Bereich Atemschutzgeräte investieren.

Ein Großteil des Geldes kommt laut Giere den Jugendfeuerwehren der Einheitsgemeinde zugute. „Wir planen, gebrauchte Fahrzeuge anzuschaffen. Es gibt Jugendfeuerwehren, die zurzeit leider nicht ein einsatzfähiges Fahrzeug haben“, erklärt der Gemeindebrandmeister. Ersatzanschaffungen seien aufgrund der Haushaltssituation in der Einheitsgemeinde bisher im Jugendbereich nicht möglich gewesen, da dies der erste Bereich sei, wo meist gespart werde. „Jetzt können wir die Motivation unserer Jugendwarte noch einmal ankurbeln“, sagt Giere. Denn die alltägliche Arbeit werde nun ungeheuer erleichtert.

Auf die Kommunalpolitiker der Gemeinde Bienenbüttel kommt laut Franke jetzt die Aufgabe zu, zu entscheiden, welche der Anschaffungen inventarisiert werden. Denn die Gemeinde verpflichte sich, einmal ins Inventar aufgenommene Gerätschaften auch bei einem Verlust wieder zu ersetzen.

VON LARS LOHMANN

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