Gemeinderat streicht Jahresbeitrag von 24 Euro für Nutzer ab 16 Jahren

Gebühren für Bienenbütteler Bücherei fallen weg

Der Wegfall der Jahresgebühr von 24 Euro soll die Attraktivität der Bücherei Bienenbüttel steigern.
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Der Wegfall der Jahresgebühr von 24 Euro soll die Attraktivität der Bücherei Bienenbüttel steigern.

Bienenbüttel – Die Leihgebühren der Bienenbütteler Bücherei entfallen künftig. Dies beschloss der Gemeinderat der Einheitsgemeinde Bienenbüttel in seiner jüngsten Sitzung einstimmig.

Die Jahresgebühr von 24 Euro für Nutzer, die mindestens 16 Jahre alt sind, entfällt damit künftig und die Gemeinde verzichtet auf Einnahmen von rund 2000 Euro im Jahr. Der Wegfall der Gebühren gilt ab 1. Januar.

Das Ziel des ursprünglich von der CDU eingebrachten Antrags ist es, die Attraktivität der Bücherei zu steigern. Mit dem Wegfall der Gebühren soll es einfacher werden, Medien auszuleihen. Außerdem soll damit auch das ganze Angebot allen Bürgern kostenlos zur Verfügung stehen. Außerdem werde somit eine Hürde für den Besuch der Bücherei beseitigt, heißt in dem CDU-Vorschlag. Insgesamt soll mit der kostenlosen Ausleihe der Stellenwert der Bücherei in der Gemeinde gestärkt und die Nutzung des Angebots durch die Bürger verstärkt werden.

Die 2000 Euro, die dadurch im Haushalt der Einheitsgemeinde fehlen, werden durch Einsparungen gegenfinanziert. So fallen allein 1200 Euro Verwaltungsaufwand durch die Abschaffung weg. Weitere 1000 Euro werden durch den Verzicht auf die Anschaffung von Müllboxen für die Dorfgemeinschaftshäuser in Grünhagen und Steddorf eingespart.

Die Bienenbütteler Bücherei und die Verlässlichkeit ihrer Öffnungszeiten sowie der Rückgang der Ausleihungen sind immer wieder Thema innerhalb der Kommunalpolitik. Der Wegfall der Gebühren ist auch nicht die einzige Maßnahme, die auf den Weg gebracht wurde. Verwaltung und Politik hatten schon vor weinigen Monaten ein Vertretungskonzept entwickelt und verabschiedet, um zumindest die Rückgabe von Büchern beim Ausfall der einzigen Mitarbeiterin der Bücherei zu ermöglichen. Dafür ist in einem solchen Fall das Meldeamt der Gemeinde vorgesehen.  loh

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