„Unsere Idee hat voll eingeschlagen“

Frühstück im Grünen: Dorfgemeinschaft Steddorf genießt den Sommer

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Die Ehepaare Solinski und Greve genossen das gemeinsame Frühstück im angenehmen Schatten. 

Steddorf – „Unsere neue Idee hat voll eingeschlagen“ ist der erste Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Steddorf, Arnold Witthöft, begeistert. Rund 80 Gäste hat er gestern im Garten des Dorfgemeinschaftshauses zum Frühstück im Grünen begrüßt.

Im Dorfgemeinschaftshaus in Steddorf gab es gestern ein reichhaltiges Büfett, das keine Wünsche offen ließ.

Ein reichhaltiges Büfett steht dort bereit. Viel frisches Obst und Gemüse, aber auch Wurst und Käse vom heimischen Fachgeschäft, selbst gemachte Marmeladen – es fehlt an nichts.

Silke und Jannes Nerling haben ihren Familienmittelpunkt in Steddorf gefunden und fühlen sich sehr wohl.

Natürlich ist auch Nutella dabei, das die fünfjährige Rolanda und ihre zweijährige Schwester Ellenor favorisieren. Ihre Eltern Silke und Jannes Nerling sind vor zwei Jahren nach Steddorf gezogen. Der Familienvater stammt aus der Gegend und schätzt jetzt die Vorteile durch die gute Verkehrsanbindung und Ausstattung mit Schulen, Kindergarten, Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitangeboten. „Trotzdem ist es ruhig und wir haben gleich Platz in der funktionierenden Dorfgemeinschaft gefunden“, erzählt Jannes Nerling.

Das bestätigen auch Thomas und Holger, die ebenfalls vor zwei Jahren aus dem Hamburger Stadtrand zugezogen sind. „Wir haben hier zufällig unser Traumhaus mit Garten am Waldrand gefunden und sind total glücklich“, schwärmen sie. Das Pendeln in die Stadt falle gar nicht schwer. „Wann immer wir können, nehmen wir die Angebote der Dorfgemeinschaft an. Jetzt freuen wir uns schon aufs Adventsgrillen.“

Die Ehepaare Solinski und Greve leben schon über 20 Jahren in Steddorf. „Es ist hier einfach gemütlich schön“, sagen sie. Bruno Greve hat die Dorfgemeinschaft mitgegründet und am Aufbau des Hauses gearbeitet. „Früher habe ich auch Busfahrten und Kulturabende organisiert, jetzt genieße ich die neuen Angebote und finde es toll, dass die immer so gut angenommen werden.“

„Andere Dörfer haben die Feuerwehr, wir pflegen unsere Dorfgemeinschaft, damit ein freundliches und umsichtiges Miteinander funktioniert“, ergänzt Andreas Schwiers. Er ist einer der zehn Auf- und Abbauhelfer, die sich natürlich auch freiwillig gefunden haben.

VON MONIKA BUHR

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