Freie Bahn auf der neuen Ladestraße

Vertreter von Verwaltung und Baufirma entfernten gestern Morgen die Absperrungen – die Ladestraße ist ab sofort für den Verkehr freigegeben.

Bienenbüttel - Von Ines Bräutigam. Gestern war ein großer Tag für Bienenbüttel, wie Bürgermeister Heinz-Günter Waltje bis über beide Ohren strahlte: Die Ladestraße zwischen Ebstorfer Straße und Park-und-Ride-Anlage am Bahnhof entlang der Bahngleise ist fertiggestellt und gestern Morgen für den Verkehr frei gegeben worden. Die Bienenbütteler sind damit einen großen Schritt mit ihrem innerörtlichen Entwicklungskonzept weitergegangen.

Bereits 1993/94 hatte man sich, damals noch unter Gemeindedirektor Schlichtmann, mit dem Ausbau der Ladestraße befasst, erinnerte Bauamtsleiter Uwe Gundlach im Rahmen der offiziellen Bauabnahme. Was sehr lange währte – nicht zuletzt, weil es diverse Abstimmungsprozesse mit der Bahn gab, die ober- und unterirdische Leitungen auf dem Gelände hatte – wurde schlussendlich gut.

Die neue Ladestraße hat gleich mehrere Bedeutungen für den Ort: Einerseits soll sie die Bahnhofstraße entlasten, andererseits dienst sie auch der Erschließung des geplanten Edeka-Marktes auf dem ehemaligen VSE-Gelände. Für die Anlieger der Ebstorfer Straße wird sich dabei wohl am meisten ändern. Sie nämlich werden fortan nicht mehr in einer Sackgasse wohnen, sondern an einer Durchgangsstraße.

Am 29. Oktober hatten die Arbeiten für den Ausbau der 265 Meter langen Fahrbahn begonnen, hätte der harte Winter keinen Strich durch die Rechnung gemacht, wäre bereits um Weihnachten Fertigstellung gewesen. So aber konnte nun gestern das 255 000 Euro teure Bauwerk in grauem Betonpflaster und rot gepflastertem Gehweg in Betrieb genommen werden. Gefördert wurde der Bau der neuen Ladestraße zu 60 Prozent aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG).

Die Planungen für die Umgestaltung der Bahnhofstraße selbst schreiten ebenfalls voran. Die Ideen aus der Dorferneuerung wurden bereits weiterentwickelt, zu einem Vorentwurf zusammengefasst und den Anliegern vorgestellt. In Kürze – voraussichtlich im Mai – wird der Bauausschuss dazu beraten und über die Einwände, die während der öffentlichen Auslegung vorgebracht wurden, diskutieren. Ziel der Umgestaltung ist eine Verbesserung der Attraktivität der Bahnhofstraße, die Barrierefreiheit und das Ermöglichen von Außengastronomie.

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