Ein Schmutzwasserkanal wird angelegt

Erschließung des Baugebiets Kuhlfeld in Steddorf hat begonnen

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Die Erschließung des Baugebiets Kuhlfeld ist angelaufen. Neben ersten Erdarbeiten ist mit dem Bau des Schmutzwasserkanals begonnen worden. 

Steddorf – Die Erschließung des Baugebiets Kuhlfeld in Steddorf ist in vollem Gange. Zurzeit ist eine Baufirma damit beschäftigt einen Schmutzwasserkanal für das Areal entlang des Riester Weges anzulegen.

Dazu wird ein 1,80 Meter breiter unbefestigter Streifen am Straßenrand genutzt. Und auch die vom Landkreis geforderte fristgerechte Umlagerung des Bodenaushubs wird von der Gemeinde Bienenbüttel vorgenommen, erklärt Bürgermeister Dr. Merlin Franke auf Nachfrage der AZ. Bis zum 15. September hat die Gemeinde Zeit, die Erde abzufahren. Ansonsten droht ein Zwangsgeld von 10 000 Euro. Hintergrund ist die Lagerung des Bodenaushubs im Landschaftsschutzgebiet Süßing, die laut Landkreis Uelzen grundsätzlich nicht zulässig und genehmigungsfähig ist.

Dr. Merlin FrankeBürgermeister

„Ein entsprechender Bauantrag ist beim Landkreis gestellt und wir wollen die Erde pünktlich abtragen“, sagt Franke. Teile der gelagerten Erde, rund 1500 Kubikmeter, werden wieder ins Baugebiet gefahren, um dort zum Beispiel Mulden zu verfüllen. Der größere Teil von 2000 Kubikmetern wird auf landwirtschaftlichen Flächen verteilt, erklärt der Verwaltungschef.

Vorgesehen ist unter anderem auch der Bau eines Regenrückhaltebeckens für das sogenannte Oberflächenwasser. Die Stichstraße ins Baugebiet soll den Namen Rosenow-Weg tragen, um die langjährige Ortsvorsteherin Margarete Rosenow zu ehren. Die üblichen Grundstücke werden über eine Ringstraße erschlossen.

Auch die Vermarktung des Baugebiets selbst schreitet nach Angaben Frankes gut voran. Es gebe viele Interessenten für die 56 Bauplätze im Kuhlfeld.

Eine erfolgreiche Vermarktung der Grundstücke ist deshalb auch für den Haushalt 2019 der Einheitsgemeinde Bienenbüttel wichtig, weil durch die außerordentlichen Erträge in Höhe von rund 1,75 Millionen Euro aus den Grundstücksverkäufen das Haushaltsdefizit im ordentlichen Ergebnis ausgeglichen wird.

VON LARS LOHMANN

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