Anbau am DRK-Kindergarten Bienenbüttel geht plangemäß in zwei Wochen in Betrieb

Endspurt für Handwerker

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Unter Hochdruck erledigen die Handwerker die letzten Arbeiten am Anbau für den DRK-Kindergarten Bienenbüttel. Gerade ist der Durchbruch erfolgt. Tischlermeister Volker Barenschee trägt ein altes Fenster von der Baustelle.

Bienenbüttel. Endspurt auf der Baustelle am Bienenbütteler DRK-Kindergarten. Ganze zwei Wochen haben die Baufirmen noch. Am 1. August beginnt das neue Kindergartenjahr. Während die Gebäudehülle bereits steht, laufen die Arbeiten im Inneren auf Hochtouren.

Elektriker verlegen unter der Decke Kabel, und gerade haben die Handwerker den Durchbruch zum Altbau geschaffen.

Volker Barenschee, der schon beim Bau des DRK-Kindergartens vor etwa 20 Jahren dabei war, schleppt die ausgedienten Fenster zu seinem Transporter. Trotz des engen Zeitplans laufen die Arbeiten nach seinen Worten reibungslos. „Es geht nur miteinander“, sagt der Tischlermeister.

„Das Zusammenspiel zwischen den beauftragten Firmen, dem Architekturbüro und meinen zuständigen Mitarbeitern im Rathaus läuft vorbildlich, und jedem Einzelnen ist die Wichtigkeit der Einhaltung des Bauzeitenplanes bewusst“, bestätigt Bienenbüttels Bauamtsleiterin Inga Heitmann auf AZ-Nachfrage. „Nach jetzigem Stand wird der Anbau bis Ende des Monats fertiggestellt sein, sodass der Anbau zum 1. August in Betrieb genommen werden kann.“ Auch die neue Krippe am DRK-Kindergarten wurde vor einem Jahr in Rekordbauzeit fertiggestellt.

Die Gemeinde investiert 150 000 Euro in den Anbau, der sich – wie jetzt schon zu erkennen ist – auch optisch durch Verklinkerung, blaue Holzelemente und ein flaches Ziegeldach an den Altbau anpasst. Ab August stehen auf 200 Quadratmetern ein dritter Gruppenraum, ein Ruheraum sowie ein Personalraum für die 16 Erzieherinnen zur Verfügung.

Gearbeitet wird nebenan auch im alten Krippengebäude, das eigentlich nach dem Neubau vor einem Jahr abgerissen werden sollte. Wegen unerwartet hoher Anmeldezahlen wird es nun wieder hergerichtet. Die Renovierungs- und Ausstattungsarbeiten werden laut Bauamtsleiterin rechtzeitig fertig. Wegen der vielen Kinder im Alter unter zwei Jahren beginnt der Betrieb im August zunächst mit zwölf Kindern.

Insgesamt fehlten elf Ganztagsplätze im Kindergarten und 21 in der Krippe. Deshalb wird sogar der Neubau einer weiteren Krippengruppe erwogen. Eine Kostenschätzung liegt aber noch nicht vor, teilt Inga Heitmann mit. „Zur Bewältigung der hohen Anmeldezahlen gibt es mehrere Varianten, die derzeit geprüft werden.“ Eine davon: eine neue Krippe beim Kinderhof Steddorf.

Von Gerhard Sternitzke

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