Pflaster in Hellgrau und in Anthrazit

Endausbau des Wellbruch II in Steddorf soll im Mai starten

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Entlang des Dr-Kirschke-Wegs im Wellbruch II in Steddorf entstehen insgesamt zwölf Stellplätze für Autos. 

Steddorf – Von den 38 Grundstücken im Wellbruch II in Steddorf sind inzwischen alle bis auf zwei bebaut. Daher soll im Mai der Endausbau des Baugebiets beginnen. Im Bauausschuss der Gemeinde Bienenbüttel wurden jetzt die Pläne vom Planer Ulrich von der Ohe vorgestellt.

Die Ausschussmitglieder empfahlen einstimmig, mit der Ausschreibung für den Endausbau zu beginnen.

Geplant sind Straßen mit Pflasterung, wobei die Fahrbahn in Hellgrau gehalten ist und die Auffahrten in Anthrazit. Stellplätze für Autos wird es nur entlang einer Seite des Dr-Kirschke-Wegs geben – insgesamt sind es zwölf. Laut von der Ohe sind auf der gegenüberliegenden Seite Sickermulden für das Regenwasser vorgesehen und die Stichstraßen in den Dr-Kirschke-Weg mit fünf Metern nicht breit genug für weitere Stellplätze. Da die Straßen zudem als Sackgassen geplant sind, können dort auch keine Müllfahrzeuge verkehren. Daher werden am Dr-Kirschke-Weg auch Mülltonnenstellplätze geschaffen.

Raser im Wohngebiet sind laut von der Ohe eher unwahrscheinlich, weil es keinen Durchgangsverkehr gibt. Zusätzlich sollen optische Hilfsmittel sowie Verengungen der Straßen den Verkehr in geordnete Bahnen lenken. Eine davon wird im Dr-Kirschke-Weg gebaut die andere unmittelbar beim geplanten Spielplatz. „Dadurch kann man sicher vom Altdorf zum Spielplatz gelangen“, sagte von der Ohe. Der Spielplatz selbst werde vermutlich Ende des Jahres errichtet. Vom Wellbruch wird ein Fußweg dorthin führen.

Die Kosten für alle Maßnahmen beziffert der Ingenieur auf 415 000 Euro davon entfallen allein 337 000 Euro auf den Straßenbauarbeiten. Gerechnet wird von der Verwaltung mit einer Bauzeit von gut vier Monaten.

„Wir haben den Anliegern viel Spielraum eingeräumt und ihre Wünsche berücksichtigt“, sagte Andreas Meyer (CDU). Er sei mit den vorgestellten Plänen sehr zufrieden, erklärte der Ortsvorsteher Steddorfs. So durften die Anwohner des Wellbruchs II auch über die Farbe der Straßenlaternen mit entscheiden. Um ein einheitliches Ortsbild zu schaffen, werden die Laternen auf Vorschlag von Karl-Heinz Braunholz (KA) entlang der Steddorfer Straße in Grün gehalten und im Baugebiet selbst in Anthrazit.

VON LARS LOHMANN

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