Die Post der Zukunft

Elektrofahrzeuge bringen Briefe und Pakete – nur nicht im Kreis Uelzen

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In mehreren Regionen Norddeutschlands setzt die Post seit Dezember Elektrofahrzeuge ein, Modell „Streetscooter“.

stk Bienenbüttel. Die Post setzt auf Strom: In mehreren Regionen Norddeutschlands nutzt die Post seit Dezember den „Streetscooter“, ein speziell für den Konzern entwickeltes Elektrofahrzeug. Erste Einsatzorte: Harburg, Salzhausen und Stelle.

Der 30 Kilowatt starke Lieferwagen mit dem eckigen Aufbau schafft bis zu 80 Stundenkilometer und trägt mit einem vier Kubikmeter großen Gepäckraum dem ständig wachsenden Paketaufkommen Rechnung. Über Nacht wird die Lithium-Ionen-Batterie im Zustellstützpunkt aufgeladen.

Bei den Zustellern kommt der „Streetscooter“ gut an, berichtet Arnold Witthöft aus Bienenbüttel, Personalverantwortlicher für die Postleitzahlbezirke 29 und 21. Bundesweit laufen bereits 150 Fahrzeuge, Tendenz steigend. Denn die Post will nicht nur die Umwelt schonen, sondern rechnet auch mit niedrigen Betriebskosten.

Im Landkreis Uelzen kommt die Post allerdings weiterhin mit dem Diesel. 60 Kilometer beträgt die Reichweite des „Streetscooters“ – zu wenig für einen Flächenlandkreis, so Witthöft.

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