Eine runde Sache

Die Bauarbeiten für den Kreisverkehr am Bienenbütteler Bahnhof sind in vollem Gange – Anfang Dezember soll Fertigstellung sein. Der Kreisel selbst ist voraussichtlich schon ab dem 17. Nobember befahrbar, wenn die Asphaltschicht erstellt wurde.

Bienenbüttel - Von Ines Bräutigam. Rund um den Bahnhof in Bienenbüttel bleibt dieser Tage kaum ein Stein auf dem anderen: Der Bau des Kreisverkehrs vor dem Bahnhofsgebäude ist bereits in vollem Gange. Hier, wo die Bahnhofstraße, Kurze Straße und Ladestraße zusammenlaufen, entstehen außerdem zwei so genannte „Kiss-and-Ride“-Parkplätze für Kurzzeitparker. Die Baukosten für diese Maßnahme betragen rund 270 000 Euro, Fertigstellung ist für Anfang Dezember geplant.

Der Kreisel „wächst“ in diesen Tagen sozusagen von innen nach außen: So ist die Grünfläche in der Mitte bereits angelegt, der darum liegende Ring mit Granitgroßpflaster erstellt. Gerade ist man dabei, die Bordsteine für die einmündenden Straßen zu setzen. Am 15. November beginnen die Asphaltierungsarbeiten, die voraussichtlich bis zum 17. November andauern.

„Der Verkehr wird dann schon über den neuen Kreisverkehr laufen können “, kündigt Georg Schorr vom Bienenbütteler Bauamt an, „gleichzeitig werden dann noch Restarbeiten erledigt.“ Denn auch die für den Kreisel-Bau erstellte provisorische Baustraße in Richtung Ladestraße muss zum Beispiel wieder beseitigt werden, damit der Bahnhofsvorplatz Formen annehmen und ein Gehweg gebaut werden kann.

Bis dahin ist die Bahnhofstraße vom Bahnhof aus nicht befahrbar. Autofahrer können nur am Rathaus vorbei in die Bahnhofstraße einfahren, die derzeit eine Sackgasse ist. Der Verkehr wird aber aus beiden Richtungen (Schützenallee/Bahnhofstraße) über die Ladestraße umgeleitet. Die Tankstelle an der Kurzen Straße ist jederzeit über die Lindenstraße zu erreichen. Der verkehrsberuhigte Umbau der Bahnhofstraße selbst steht, wie berichtet, dann im kommenden Jahr an.

Auch an der Bienenbütteler Twiete laufen die Baumaschinen heiß: Von der Ladestraße aus in Richtung Twiete nämlich wird die bereits bestehende Park-and-Ride-Anlage um 15 weitere Stellplätze erweitert. Ende letzter Woche wurde mit dem Bau der Schmutz- und Regenwasserkanäle begonnen. Der Bau einer Privatstraße ist mit dem dort ansässigen Gewerbebetrieb abgestimmt. Kalkulierte Kosten hier: 164 000 Euro. Bis Weihnachten sollen dann auch hier die Bagger und Bauarbeiter wieder abgerückt sein.

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