47-Jähriger vor dem Landgericht Lüneburg wegen Mordes angeklagt / Söhne waren bei der Tat im Haus

Ehefrau mit acht Messerstichen ermordet

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Vor dem Landgericht Lüneburg wird seit gestern in einem Mordprozess verhandelt. Ein 47-Jähriger soll mit acht Messerstichen seine Frau in Winsen/Luhe getötet haben.

dpa Lüneburg. Mit acht Messerstichen soll ein 47-Jähriger in Winsen an der Luhe seine Ehefrau getötet haben, weil diese sich von ihm trennen wollte. Für die Tat im Mai dieses Jahres muss sich der Mann seit gestern vor dem Landgericht Lüneburg wegen Mordes verantworten.

Zum Auftakt der Verhandlung blieb es bei der Verlesung der Anklageschrift, wie ein Gerichtssprecher sagte. Ob der Angeklagte sich später äußern wird, blieb unklar.

Dem Mann wird vorgeworfen, mit einem Messer acht Mal auf den Oberkörper seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau eingestochen zu haben. Laut Anklage hatte die 40-Jährige ihm am Tattag gesagt, dass es bei der Trennung bleibe und sie sich eine Beziehung mit einem anderen Mann vorstellen könne. Am Abend soll der Angeklagte durch die unverschlossene Gartentür in das Haus der Frau gelangt sein und seine Ex-Partnerin im Obergeschoss angegriffen haben. Die beiden acht und zwölf Jahre alten Söhne des Paares waren dem damaligen Polizeibericht zufolge auch im Haus.

Trotz der Rettungsmaßnahmen starb die 40-Jährige kurz nach der Tat in einem Hamburger Krankenhaus. Der laut Polizei betrunkene Mann hatte zuvor auch selbst den Notruf gewählt und angegeben, soeben seine Frau getötet zu haben.

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