Anpacken für die Identifikation

Edendorf: Projekt soll Jugendfeuerwehr noch mehr mit ihrem Feuerwehrhaus verbinden

+
Das alte Pflaster ist schon aufgenommen und die neuen Pflastersteine liegen bereit. An den kommenden Wochenenden soll am historischen Feuerwehrhaus in Edendorf das Pflaster verlegt werden. 

Edendorf – In Edendorf packt man mit an, so wie beim alljährlichen Umweltaktionstag im Bienenbütteler Ortsteil oder wie jetzt bei der Arbeit am historischen Feuerwehrhaus in dem die Jugendfeuerwehr ihre eigenen Räume hat.

Dort wird zurzeit in Eigenregie der Gehweg zum Feuerwehrhaus erneuert, berichtet Edendorfs Ortsvorsteher Hans-Jürgen Franke.

„Die Jugendlichen sollen sich anschauen wie das geht und auch mit anpacken“, sagt Franke. Daher soll über mehrere Wochenenden das Pflaster erneuert werden. Hochgenommen wurden die alten Steine bereits. Jetzt soll als nächster Schritt das neue Pflaster zusammen mit den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr verlegt werden. „Der alte Weg war abgängig“, sagt Franke. Organisiert wird die Aktion von den zwei Edendorfern Jan Iwert, Leiter der Jugendfeuerwehr, und Jörg Fröchling, einem gelernten Garten- und Landschaftsbauer, der laut Franke seit vielen Jahren in einer sozialpsychiatrischen Einrichtung Gartenbau-Projekte betreut.

„Wenn die Jugendlichen mit anpacken, werden sie sich noch mehr mit ihrem Feuerwehrhaus identifizieren“, sagt Franke. Außerdem würden die Jugendlichen dabei auch etwas lernen, was sie im späteren Leben weiterbringen kann.

Das historische Feuerwehrhaus befindet sich im Besitz des Feuerwehrvereins Edendorf und wurde im Zuge der Dorferneuerung erhalten. In dem Gebäude sind die Übungsräume der Jugendfeuerwehr und auch das Fahrzeug der Abteilung untergebracht.

Um die Pflasterarbeiten zu finanzieren, hat Franke Spenden eingeworben. „Ich kriege ja immer zwei linke Handschuhe zu Weihnachten, da kann ich mich wenigstens um die Finanzierung kümmern“, sagt er.

VON LARS LOHMANN

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare