„Man muss ein Macher sein“

Edendorf: Julian Thormählen hat eine Firma mit zehn Millionen Umsatz aufgebaut

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„Wer als Gründer erfolgreich sein will, der braucht eine Idee, einen Plan, analytische Fähigkeiten und den absoluten Willen, seine gesteckten Ziele zu erreichen“, sagt Julian Thormählen. 

Edendorf/Lüneburg – 2015 gründete Julian Thormählen sein Unternehmen im Kinderzimmer in Edendorf.

Inzwischen hat sich seine Firma in ein Unternehmen mit mehreren Millionen Euro Umsatz entwickelt und beschäftigt 80 Mitarbeiter am Standort Lüneburg sowie 70 weitere am Produktionsstandort im chinesischen Dongguan. Das Ziel für 2019 ist laut Thormählen, das sein Unternehmen Vonmählen einen zweistelligen Umsatz erzielt. Vermarktet werden Tech-Lifestyle-Produkte wie Bluetooth-Kopfhörer oder Ladekabel die sowohl für I-Phones als auch Android-Smartphones funktionieren.

Dabei war der Weg zum Erfolg für Thormählen, als er 2015 zusammen mit drei anderen jungen Männern, die damals noch Tradecontor genannte Firma gründet, nicht immer einfach. Auf dem bisherigen Weg habe es neben vielen Erfolgen auch einige Herausforderungen und Schwierigkeiten gegeben, sagt der 27-Jährige. „Um ans Ziel zu kommen, muss man Erfolg und Misserfolg kennen“, sagt er. Denn aus Misserfolg lerne man auch Dinge besser zu machen.

Diese Eigenschaft sei auch für alle wichtig, die selbst ein Start-Up gründen wollen, sagt der Edendorfer. „Wer als Gründer erfolgreich sein will, der braucht eine Idee, einen Plan, analytische Fähigkeiten und den absoluten Willen, seine gesteckten Ziele zu erreichen“, meint Thormählen. Voraussetzung sei nach seiner Ansicht auch die Fähigkeit, sich immer wieder selbst zu motivieren. „Man muss ein Macher sein, der vorangeht und alles andere der Unternehmung unterordnet“, ist er überzeugt. Letztlich sei aber auch das Talent für visionäres Arbeiten wichtig und Gründer sollten auch das gewisse Bauchgefühl für Chancen und Risiken haben. Und man dürfe nicht den Glauben an seine Vision verlieren.

Um seine Umsatzziele zu erreichen und weiter zu wachsen, hat Thormählen die Märkte in den USA und im asiatischen Raum ins Visier genommen. Man wolle das Momentum nutzen. Dazu soll auch ein Auftritt auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin dieses Jahr dienen.

Sein Unternehmen selbst sieht Thormählen, der früher Handball und Fußball beim TSV Bienenbüttel gespielt hat, inzwischen als Bundesligisten, der die Qualifikationsplätze für die Champions League im Auge hat. Vor zwei Jahren hingegen sei man noch ein einfacher Landesligist gewesen.

VON LARS LOHMANN

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