Dorferneuerung: Beim Ausbau der Hufeisenstraße ziehen alle an einem Strang

Edendorf bekommt 130 000 Euro

Die Verkehrsberuhigung am Ortseingangsbereich von Edendorf ist auch im Rahmen der Dorferneuerung entstanden. Nun folgt der Ausbau der Hufeisenstraße und der Straße Am Mühlenbach.

Edendorf. Mit dem Ausbau der Hufeisenstraße und eines Teils der Straße Am Mühlenbach wird ein weiteres wichtiges Projekt der Dorferneuerung in Edendorf umgesetzt.

Annika Wangerin, Dezernatsleiterin des Amtes für Landentwicklung Lüneburg, übergab den Förderbescheid an Bürgermeister Heinz-Günter Waltje.

„Der Ausbau der Hufeisenstraße sowie eines Teils der Straße Am Mühlenbach runden die Projekte in Edendorf ab“, sagt Wangerin. „Für die veranschlagten Kosten von gut 200 000 Euro wird die Förderung bis rund 130 000 Euro aus Mitteln der Europäischen Union betragen. Zusammen mit den weiteren sieben öffentlichen Maßnahmen werden über 700 000 Euro Investitionen der Gemeinde mit fast 450 000 Euro bezuschusst worden sein.“

Waltje nahm den Förderbescheid mit großer Freude entgegen. „Die Maßnahme liegt mir sehr am Herzen“, betonte Waltje. „Die Vorbereitung hatte sehr lange gedauert, viele Anliegerversammlungen waren notwendig. Alle betroffenen Edendorfer haben die Umsetzung und Finanzierung gemeinsam gelöst. Das ist besonders Hans-Jürgen Franke als Ortsvorsteher zu verdanken.“

Franke hatte mit den Anliegern eine freiwillige Ablösevereinbarung erzielt, nach der alle Grundstückseigentümer, unabhängig von der Grundstücksgröße, den Ausbau mitfinanzieren. Mitte dieses Monats werden die Arbeiten am Regenwasserkanal beginnen und dann alle weiteren Arbeiten zügig umgesetzt. „Das wird nicht ohne die Unterstützung der Anlieger gehen, denn Einschränkungen bei der Erreichbarkeit der Grundstücke werden wegen der kurzen Bauzeit unvermeidbar sein“, sagte Schorr.

„Wir werden die Anlieger rechtzeitig unterrichten“, versprach Waltje. Die Planungen erläuterte Jörg Gutzke, der die Arbeiten leitet: „Der Ausbau der Abschnitte Hufeisenstraße und Am Mühlenbach erfolgt auf einer Länge von rund 230 Metern. Die Straßen werden insgesamt auf fünf Meter Breite ausgebaut. Sie bekommen eine drei Meter breite Asphaltfahrbahn, die an beiden Seiten mit einem ein Meter breiten Pflasterstreifen eingefasst ist. Als Stein wurde das Tamero Rustikalpflaster ausgesucht, das sich besonders gut in das Ortsbild einfügt.“

Der Ausbau führt zu einer Beruhigung des Verkehrs und zu einer optischen Aufwertung des Straßenraums. Der Begegnungsverkehr wird dabei nicht eingeschränkt. Gefördert wird auch eine neue Straßenbeleuchtung. Gleichzeitig mit dem Ausbau wird die Gemeinde den Regenwasserkanal erneuern. Nach Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm im Jahr 2003 sind in Edendorf wichtige dorfgerechte Gestaltungsmaßnahmen umgesetzt worden. Dazu gehören neben den geplanten Sanierungsarbeiten die bereits umgesetzten Arbeiten zur Gestaltung des Dorfplatzes, zur Erneuerung der Einmündungsbereiche der Hufeisenstraße und Im Mittelfeld, der Straße In der Masch und die Verkehrsberuhigung der Ortseingangsbereiche Richtung Bienenbüttel und Altenmedingen.

Ebenso gefördert wurden der Neubau des Feuerwehrgerätehauses und die Sanierung des alten Feuerwehrhauses. Auch die Edendorfer Bürger haben von der Dorferneuerung profitiert. Vierzehn Projekte wurden mit über 140 000 Euro gefördert. Martina Kutzki, zuständig im Amt für Landentwicklung für die Dorferneuerung im Landkreis Uelzen: „Bei der Förderung privater Maßnahmen steht immer die Erhaltung und Gestaltung ortsbildprägender Gebäude im Vordergrund.“

Von Jörn Nolting

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