Strecken-Sperrung wegen Lok-Brand: Suderburgerin gestrandet in Bad Bevensen

„Es war dunkel und kalt“

Vier Stunden löschten die Feuerwehren. Foto: Feuerwehr

wb Bienenbüttel/Uelzen. . „Der Bahnhof war bereits geschlossen. Es war kalt und dunkel“, so beschreibt Marit Wulf aus Suderburg ihre Ankunft am Bad Bevenser Bahnhof am Donnerstagsabend.

Wegen eines Brandes an einer Lok der Deutschen Bahn auf Höhe Grünhagens mussten die Schienen zwischen Uelzen und Lüneburg teilweise gesperrt werden (die AZ berichtete). Wulf wollte per Bahn von Hamburg nach Hause fahren. In Bienenbüttel endete ihre Zugfahrt. Per Schienenersatzverkehr ging es dann nach Bad Bevensen. Dort habe es dann für die Reisenden keine weiteren Informationen über das Fortkommen gegeben. Ein Linienbus brachte einen Teil der Menschen schließlich zum Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen.

Metronom-Pressesprecher Hagen Grützmacher betont indes, dass es sich bei Transportproblemen um Einzelfälle gehandelt haben muss. „Das Ziel war es, alle Leute nach Hause zu bringen – und das soll sehr gut geklappt haben.“ Die Strecke zwischen Bienenbüttel und Bad Bevensen war von etwa 19 Uhr an gesperrt. Um 23 Uhr waren die Schienen dann wieder frei gegeben. Als Schienenersatzverkehr hatte Metronom vier Busse eingesetzt. Weitere vier Busse fuhren im Auftrag der Deutschen Bahn.

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