Bundespolizei gelingt glückliche Zusammenführung in Bienenbüttel

Dreijährige „verliert“ Omi

ib Bienenbüttel/Lüneburg. Sie saß ganz allein auf einer Bank im Lüneburger Bahnhof. Die Dreijährige fiel schließlich drei jungen Frauen auf, die das Mädchen an die Polizei übergaben. Denn das Kind hatte seine Oma verloren und war allein am Lüneburger Bahnhof zurückgeblieben.

Doch von vorn: Eigentlich überwachten Bundespolizisten am Samstagabend den Fußballreiseverkehr. Doch nach Abfahrt des Metronom 82127 aus Hamburg Richtung Uelzen blieb plötzlich das kleine Mädchen allein auf einer Bank des Bahnsteigs 1 sitzen. Gerade als das Kind von den drei Frauen an die Streife übergeben worden war, ging ein Anruf der Zugbegleiterin auf der Wache ein – das Rätsel um die „verschwundene Oma“ konnte gelöst werden.

Die Großmutter war nämlich mit ihrer Enkelin im Metronom aus Hamburg gekommen und in Lüneburg ausgestiegen. Die Kleine hatte jedoch eine Tüte mit ihren Handschuhen im Zug vergessen; also setzte die Großmutter das Kind auf eine Bank und ging schnell wieder in den Metronom zurück. Gleich darauf schlossen sich allerdings die Türen und der Zug fuhr weiter...

Die Dreijährige war trotz der Aufregung sehr tapfer: Die Tränen waren schnell getrocknet. Schließlich bekam sie eine Sonderfahrt im Streifenwagen nach Bienenbüttel, wo ihre Großmutter bereits ausgestiegen war. Erleichtert nahm sie ihre Enkeltochter in die Arme. Und weil die Bundespolizisten ohnehin wieder nach Lüneburg zurück mussten, bekamen Oma und Enkelin eine weitere Sonderfahrt im Streifenwagen – allerdings ohne Blaulicht.

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