Der Anfang ist gemacht

Dorferneuerung in Steddorf geht 2020 im Altdorf weiter

Die Querungshilfe zwischen den Baugebieten Wellbruch II und Kuhlfeld ist weitestgehend fertiggestellt. Die Restarbeiten sollen im Frühjahr erfolgen.
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Die Querungshilfe zwischen den Baugebieten Wellbruch II und Kuhlfeld ist weitestgehend fertiggestellt. Die Restarbeiten sollen im Frühjahr erfolgen.

Steddorf – Bei der Dorferneuerung in Steddorf ist das erste Projekt weitgehend abgeschlossen und die Sperrung der Kreisstraße inzwischen aufgehoben. Der Fahrbahnteiler, der zwischen den Baugebieten Wellbruch II und Kuhlfeld liegt, ist so gut wie fertiggestellt.

„Im Frühjahr sind noch Restarbeiten durchzuführen“, erklärt Bienenbüttels Bauamtsleiterin Inga Heitmann auf Nachfrage der AZ.

Im Zuge dessen soll dann die Querungshilfe gepflastert werden. Außerdem wird dann auch der Rad- und Gehweg höhenmäßig angeglichen, sodass die Straße barrierefrei überquert werden kann. Und es soll die Straßenbeleuchtung für diesen Bereich aufgestellt werden.

Diese Arbeiten sind aber nur der Anfang der Dorferneuerung in Steddorf. Denn 2020 wird vor allem im Bereich Alt-Steddorf gearbeitet, erklärt Inga Heitmann auf AZ-Anfrage. Dort wird eine Verschwenkung am Ortseingang aus Richtung Rieste kommend gebaut, um so den Straßenverkehr zu entschleunigen. Bisher fahren Autos und Co. dort nahezu ungebremst durch den Ort. So löste der mobile Blitzeranhänger des Landkreises im vergangenen Jahr innerhalb von sechs Tagen an der Kreisstraße 156 Mal aus (AZ berichtete). Eines der Hauptziele der Dorferneuerung ist es daher, den Verkehr auszubremsen.

Die Verschwenkung ist aber nicht das einzige Projekt, das im Zuge der Dorferneuerung 2020 umgesetzt werden soll. Außerdem werden dieses Jahr die Gehwege, die Bordanlagen und Gossen in Alt-Steddorf erneuert. Die Bushaltestellen werden umgebaut und mit einem Buskap ausgestattet. Außerdem werden mehrere LED-Straßenlampen aufgestellt.

Gleichzeitig sollen laut Inga Heitmann auch Schmutz- und Regenwasserkanalisation saniert werden. Die Arbeiten an den Kanälen werden teilweise in offener und geschlossener Bauweise durchgeführt.

Alle Maßnahmen zusammen kosten inklusive der Bau- und Planungskosten rund 1,35 Millionen Euro. Demgegenüber stehen laut der Bauamtsleiterin wiederum Einnahmen, die sich auf eine Summe von rund 549 000 Euro belaufen.

VON LARS LOHMANN

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