An der Bienenbütteler St. Michaeliskirche entsteht eine große behindertengerechte Rampe

Dicke Brocken finden neuen Platz

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Bienenbütteler Gottesdienstbesucher mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen erreichen zukünftig die Michaeliskirche über eine Rampe, die derzeit von der Niendorfer Straße her gebaut wird.

Bienenbüttel. Es ist ein dicker Brocken, der in der Schaufel des Minibaggers vernehmlich poltert. Ein Arbeiter rollt den schweren Feldstein geschickt heraus, so dass er passgenau in den frisch geschütteten Beton sackt, den die Baufirma als Fundament vorbereitet hat.

Im Rahmen des Kirchenkreisel-Neubaus entsteht derzeit von der Niendorfer Straße aus ein rollstuhlgerechter Aufgang zur Bienenbütteler St. Michaeliskirche.

„Künftig können alle, egal ob Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen, ebenerdig unsere Kirche erreichen“, freut sich Bürgermeister Dr. Merlin Franke. 132 000 Euro investiert die Kirchengemeinde Bienenbüttel in die Sanierung der Kirchplatzmauer, die Beleuchtung und eben die behindertengerechte Rampe, die einmal im Zickzack zum Eingang des Gotteshauses hinaufführen soll.

Dieser Aufgang war schon lange ein Anliegen der Kirchengemeinde, doch erst im Rahmen des Kreiselbaus wurde die Finanzierung des Vorhabens möglich. Denn im Zuge der Baumaßnahme fließen üppige Fördermittel von EU, Landeskirche und Kirchenkreis.

Von Gerhard Sternitzke

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