Landwirt Sascha Hartig aus Eitzen I vermehrt regionale Saaten

Bunte Ackerflächen für die Saatgut-Ernte

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Sascha Hartig baut auf rund 100 Hektar regionale Gräser und Kräuter wie die Rote Lichtnelke an.

eye Eitzen I. Von Zuckerrüben, Kartoffeln und Getreide – sprich: klassischem Ackerbau – hatte Sascha Hartig vor gut zehn Jahren genug. Der Eitzener Landwirt gab seinen Betrieb auf.

Seitdem baut er regionale Wildgräser und Wildkräuter an. Diese Art der Bewirtschaftung nennt sich Saatenvermehrung. „Und das Thema ist groß im Kommen“, sagt Hartig.

Die von ihm bewirtschafteten Flächen erstrahlen in den Sommermonaten in vielen verschiedenen Farben und bieten durch die Blüten vieler Pflanzen Raum für Insekten wie Bienen. Das Produkt, das Hartig erntet, sind letztlich die Samen der Gräser und Kräuter, die dann zu regionalen Saatgutmischungen verarbeitet werden und zum Beispiel bei der Bepflanzung von Blühstreifen an Straßen zum Einsatz kommen.

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