Wider dem Wildwuchs

Bundesstraße 4: Baumstümpfe neben dem Radweg werden entfernt

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Kleine Wolken von Holzspänen wirbeln durch die Luft, während ein Baumstumpf neben dem Fahrradweg an der B 4 mit einer Fräse dem Erdboden gleich gemacht wird.

Bienenbüttel – Davon, wo vorher ein Baum stand, ist nichts mehr zu sehen. Mit einer 50 Zentimeter großen Metallscheibe mit daumendicken Widerhaken  an ihren Rändern beseitigen zurzeit Mitarbeiter der Straßenmeisterei Lüneburg derzeit an den Bundesstraße 4 (B 4) Baumstümpfe.

Vorangegangen war die Fällung erkrankter Bäume entlang des Radweges.

Einer der Hintergründe für das Entfernen der Baumstümpfe ist, dass die Rasenstreifen neben den Fahrradwegen so einfacher und leichter von den Mitarbeitern der Straßenmeisterei gepflegt werden können. „Wir haben beim Mähen der Grünflächen nicht das Problem, dass den Mähern etwas im Weg ist“, erklärt Annette Padberg von der Lüneburger Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Es sei für die Mitarbeiter zeitintensiver, um mögliche Hindernisse herum zu mähen. Der zweite Grund ist, dass, wenn der Baum völlig entfernt ist, keine Jungtriebe mehr wild aus den Baumüberresten herauswachsen können – und wiederum beseitigt werden müssten.

„Noch vor ein paar Jahren haben wird das immer von anderen Firmen ausfräsen lassen“, erläutert Padberg und fügt hinzu: „Seit gut zwei Jahren haben wir nun auch so einen Fräskopf im Betrieb.“ Das an dem Ausleger des Lasters befestigte Gerät nennt sich Baumstumpffräse und wird mit einem Joystick aus der Fahrerkabine heraus gesteuert.

Je nachdem, auf welcher Seite der Mitarbeiter fräst, kann er sowohl auf der Fahrerseite als auch auf der Beifahrerseite den Ausleger bedienen. Etwas über zwei Wochen ist ein Mitarbeiter der Straßenbehörde laut Padberg nun damit beschäftigt, sämtliche Baumstümpfe zu beseitigen.

VON ROBIN VOGT 

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