Mit 3,34 Promille am Herd

"Brennendes Küchentuch": Rauchmelder und Brandgeruch rufen Nachbarn auf den Plan

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(Symbolbild)

jsf/pm Lüneburg. Wohl Schlimmeres verhindert hat ein 29-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Ovelgönner Weg am Dienstagabend gegen 21.10 Uhr, als dieser einen piependen Rauchmelder sowie Brandgeruch in der Wohnung seines Nachbarn bemerkte. 

Die zunächst eingesetzten Polizeibeamten klingelten daraufhin bei einem 45 Jahre alten Bewohner des Mehrfamilienhauses. Zur Verwunderung der Polizeibeamten erklärte der Mann, als er die Tür öffnete, das nichts passiert sei, obwohl die Wohnung völlig verqualmt war. Die Polizeibeamten entdeckten daraufhin die mutmaßlich verbrannten Überreste eines Küchentuchs auf dem noch eingeschalteten Herd. Da der 45-Jährige offenbar unter Alkoholeinfluss stand, ließen die Beamten ihn pusten. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,34 Promille.

In der Folge wurde der 45-Jährige mit Verdacht auf Rauchvergiftung per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Wohnung des Mannes wurde anschließend gründlich gelüftet. Andere Hausbewohner wurden durch den Brand nicht verletzt.

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