Entstandener Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro / Eine Person leicht verletzt

Brand in Lüneburger Friseursalon

+
(Symbolbild)

jsf/pm Lüneburg – Am frühen Montagmorgen gegen 6.55 Uhr brach in einem Friseursalon in der Lüner Straße ein Feuer aus, bei dem ein Hausbewohner leicht verletzt wurde. 

Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge hatte der 57 Jahre alte Bruder des Salon-Inhabers in der Küchenzeile des Salons unter anderem einen Wasserkocher in Betrieb genommen und das Gebäude für wenige Minuten verlassen.

Als er zurückkehrte, war der Raum bereits komplett verqualmt. Der 57-Jährige versuchte noch die Stecker der Geräte zu ziehen und Türen und Fenster zu öffnen.

Anschließend lief der 57-Jährige auf die Straße und bat eine Passantin, die Feuerwehr zu rufen. Aufgrund der Altstadtlage des Brandortes rückte die Feuerwehr in der Folge mit 15 Fahrzeugen und 79 Kameraden zur Brandbekämpfung aus.

Durch eine geöffnete Tür stieg der Qualm in das Treppenhaus des Wohnhauses, weshalb Anwohner von der Feuerwehr über Leitern aus ihren Wohnungen gerettet werden mussten.

Ein 42-jähriger Hausbewohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Ein Rettungswagen brachte den Mann anschließend in ein Krankenhaus. Die Löscharbeiten dauerten bis zirka 8.45 Uhr an. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare