+++ Update, 12.30 Uhr: Evakuierung des Stadtteils Oedeme aufgehoben / Anwohner können in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren +++

Bombenentschärfung in Lüneburg erfolgreich: Zünder gesprengt

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(Symbolbild)

jsf/pm Lüneburg. Heute Morgen ist die Evakuierung für die Blindgängersuche in Oedeme angelaufen.

+++ Update, 12.30 Uhr +++

Die Entschärfung der gefundenen Fliegerbombe konnte erfolgreich abgeschlossen werden. So teilte Sprengmeister Michael Tillschneider vom Kampfmittelbeseitigungsdienst in Munster mit, dass die im Ortseil Oedeme entdeckte, 45 Kilogramm schwere Fliegerbombe erfolgreich entschärft und der Zünder im Anschluss gezielt gesprengt werden konnte. Die Anwohner aus dem evakuierten Bereich können damit in ihre Häuser zurück kehren.

Die zirka 1.400 Bewohner des betroffenen Gebietes waren bereits im Vorfeld darüber informiert worden, dass sie während der Entschärfung ihre Wohnungen und das Gebiet in einem Radius von 500 Meter um den Fundort herum verlassen müssen. Zwischenfälle hat es laut Auskunft der Polizei keine gegeben. Nach knapp drei Stunden konnten die Anwohner in ihre Wohnungen zurück kehren.

Die Polizei bedankt sich bei den Lüneburgern und insbesondere den Anwohnern für ihre Kooperation, die dazu beigetragen hat, dass der Einsatz zügig und ohne Zeitverlust durchgeführt werden konnte.

Insgesamt waren zirka 100 Polizeibeamte und 20 Einsatzkräfte der Stadt Lüneburg an dem Einsatz beteiligt.

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+++ Update, 11.58 Uhr +++

Entwarnung in Lüneburg: Die Hansestadt teilte soeben mit, dass tatsächlich ein Blindgänger gefunden wurde. Dessen Zünder konnte erfolgreich gesprengt werden.

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+++ Update, 11.10 Uhr +++

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(Erstmeldung)

Die AGL hat Straßensperren an den Eingangsstraßen zum betroffenen Gebiet aufgestellt, die Polizei sorgt dafür, dass nur noch Leute heraus-, aber nicht mehr hineinfahren können. Ebenso fährt die Polizei aktuell mit Lautsprecherwagen durch das Gebiet um alle rund 1400 Personen zu informieren, dass sie ab jetzt ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen.

Das Evakuierungsgebiet wegen der möglichen Entschärfung eines Blindgängers. 

In der Turnhalle der Grundschule Häcklingen stehen Helferinnen und Helfer der Hansestadt Lüneburg und des DRK bereit. Jeder, der nicht weiß, wo er sich bis zum Ende der Evakuierung aufhalten soll, ist dort herzlich willkommen. Es gibt Getränke, Snacks und Informationen. Kostenlose Sonderbusse der KVG fahren um 10.30 Uhr dorthin, sie starten ab den Haltestellen Steinweg (stadteinwärts) und Eintracht-Sportplatz (Soltauer Allee/ stadtauswärts).

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist vor Ort an der Elfenbruchwiese und bereitet sich auf die Freilegung und Entschärfung vor. Die Fachleute vermuten mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg.

Das Bürgertelefon der Hansestadt ist seit heute Morgen um 6 Uhr besetzt. Da die Hansestadt schon frühzeitig über viele Details informieren konnte, kamen relativ wenige Fragen bis dato. Alles läuft soweit ruhig.

Über Aktualisierungen zu diesen und anderen Fragen informiert die Hansestadt Lüneburg, sobald es etwas Neues gibt, laufend aktuell über die bekannten städtischen Info-Kanäle.

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Weitere Infos unter:

www.hansestadtlueneburg.de

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Der Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

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