Zwei Fliegerbomben in der Hansestadt entschärft

"Blindgänger geräumt!" – Lüneburger können wieder zurück in ihre Häuser

+
Bombenentschärfung in Lüneburg.

Lüneburg. Um Punkt 14.04 Uhr am Mittwochnachmittag vermelden Stadtverwaltung, Polizei und Rettungsdienste in Lüneburg: "Blindgänger geräumt!"

Sprengmeister Michael Tillschneider und sein Team vom Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Hannover machten zwei Fliegerbomben unschädlich. Nach Entfernen der Zünder, wurden diese noch vor Ort kontrolliert gesprengt, so dass der ein oder andere Lüneburger möglicherweise auch eine Detonation wahrgenommen hat.

In Absprache mit der Hansestadt Lüneburg, Rettungsdiensten und Polizei evakuierten die Einsatzkräfte betroffene Bewohner in Sicherheitsbereichen mit jeweils einem Radius von 500 Metern um die Fundstellen. Betroffen davon waren mehr als 1300 Lüneburger im Bereich Wilschenbruch sowie in Teilbereichen des Rotes Feldes und des Schäferfelds. Lüneburg richtete unter anderem eine Anlaufstelle sowie ein Bus-Shuttle für die betroffenen Personen ein.

Da es sich um zwei Blindgänger-Funde im Stadtteil Wilschenbruch handelte, die nacheinander abgearbeitet werden sollten, zunächst am Drosselweg, dann auf der Wiese nahe der Amselbrücke, war die Vorgehensweise ein wenig anders als sonst, heißt es im Polizeibericht. Die Evakuierung im gesamten Bereich begann wie geplant gegen 8.30 Uhr morgens, so dass die Einsatzkräfte der Polizei nach und nach die bewohnten Bereich überprüften und die Bewohner aus dem Bereich geleiteten.

Für die Zeit der ersten Entschärfung musste für gut 40 Minuten auch der Bahnverkehr zwischen Lüneburg und Uelzen beziehungsweise zwischen Lüneburg und Dannenberg in beide Richtungen voll gesperrt werden. Für die Räumung waren mehr als 200 Einsatzkräfte im Einsatz.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare