Merlin Franke wendet sich mit Videobotschaft an Einwohner

Bienenbüttels Bürgermeister fordert: „Bitte bleiben Sie zu Hause“

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Nach der ersten bestätigten Corona-Infektion in Bienenbüttel ruft Bürgermeister Dr. Merlin Franke dazu auf, zum Schutze aller zu Hause zu bleiben.

Bienenbüttel – In der Einheitsgemeinde Bienenbüttel gibt es den ersten bestätigten Fall einer Corona-Infektion. Mit einer Videobotschaft über die sozialen Medien hat sich Bürgermeister Dr.

Merlin Franke an die Bienenbütteler gewandt und sie zu besonnenem Handeln aufgefordert.

Dr. Merlin Franke, Bürgermeister.

„Wir befinden uns in herausfordernden Zeiten. Diese Zeiten verlangen von uns ein hohes Maß an Disziplin und Verantwortungsbewusstsein“, sagt Franke in seiner Botschaft. Es sei wichtig, dass alle nicht notwendigen Termine abgesagt werden und dass man zu Hause bleibe. Denn so helfe man, dass ein Arzt und eine Krankenschwester mehr zur Verfügung stünden und ein Krankenbett im Krankenhaus frei bleibe. Welches dringend für ältere Menschen benötigt wird. „Schränken Sie ihre sozialen Kontakte ein, und bitte bleiben Sie zu Hause, denn es könnten auch Sie sein, die ein Bett im Krankenhaus benötigen“, appelliert Franke an die Bienenbütteler.

Im Rathaus wird unterdessen auch Hilfe für die besonders gefährdeten Menschen – chronisch Kranke und Ältere – organisiert. Dort laufen die Fäden zusammen, und die Helfer werden koordiniert. Dadurch solle auch verhindert werden, dass Menschen, die fest mit Hilfe rechnen, plötzlich keine Hilfe mehr bekommen, wenn der Versorger plötzlich ausfällt, sagt Franke. In den jeweiligen Ortsteilen fungieren die Ortsvorsteher sowie ein Stellvertreter als Ansprechpartner.

Der Bürgermeister informiert die Bienenbütteler des Weiteren regelmäßig über seinen Facebook-Account über aktuelle Vorgänge in Sachen Corona. Denn das Rathaus selbst ist inzwischen wie auch die anderen öffentlichen Einrichtungen und Gebäude der Einheitsgemeinde für den Publikumsverkehr gesperrt. Soweit es geht, werden Anliegen telefonisch bearbeitet. Nur in äußerst dringenden Fällen finden noch persönliche Gespräche statt. Im Verwaltungssitz befindet sich auch der Krisenstab, der im Schichtbetrieb täglich arbeitet. Und seit vergangener Woche bereits im Einsatz ist.

VON LARS LOHMANN

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