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Bienenbüttelerin Katharina Bielenberg berichtet über Austauschprogramm des Komitees für Internationale Partnerschaften

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Von: Jannis Wiepcke

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Zwei Personen betrachten den Pariser Eiffelturm.
Gastfreundschaft ist bei dem Austauschprogramm besonders wichtig. Bei einer Stadtführung in Paris können sich Einheimische und Besucher besser kennenlernen. © DPA

Nach pandemiebedingter Unterbrechung nimmt das Komitee für internationale Partnerschaften seine Planungen wieder auf - die Planungen hat die Vorsitzende Katharina Bielenberg aus Bienenbüttel nun genauer vorgestellt.

Bienenbüttel - Eine gute Nachricht für alle Philanthropen und Reisefreudige: Das Komitee für internationale Partnerschaften in Hansestadt und Landkreis Uelzen nimmt seine Austauschaktivitäten wieder auf. „Auf politischer Ebene wünschen sich Bürgermeister und Ratsmitglieder der französischen Partnergemeinden im Norden von Rouen eine Videokonferenz mit ihren deutschen Pendants zum Europatag“, teilt Bielenberg mit. Bei dieser Gelegenheit soll das Thema Ökologie im Vordergrund stehen – ganz genau so, wie es sich das Komitee zum Beginn des Jahres gewünscht hatte. Neben dem Uelzener Landrat (Heiko Blume) haben laut Bielenberg bisher Vertreter des Landkreises Uelzen, der Samtgemeinden Rosche und Bienenbüttel sowie der Stadt Uelzen Interesse bekundet.

Der beliebte Jugendaustausch soll in diesem August wieder stattfinden. Die schon für das vergangene Jahr geplante Reise nach Brüssel wird erneut geplant. „Das Vorhaben, Europa und die Stadt Brüssel auch über Kontakte mit dort engagierten Menschen kennenzulernen, wird gerade neu aufgelegt“, berichtet Bielenberg.

Neben der Verwirklichung von gesamteuropäischen Ideen steht auch die Völkerverständigung ganz oben auf der Agenda des Komitees für internationale Partnerschaften. Am besten funktioniert das durch die Austauschbesuche, die laut Bielenberg auch für dieses Jahr geplant sind: Die „Commision Allemagne“ des französischen Austauschvereins im Osten von Rouen lädt für den Zeitraum vom 9. bis zum 13. September zu einem verlängerten Wochenende ein. Dort können Interessierte unter anderem das Drachenfestival in Dieppe besuchen und eine Reise in die französische Hauptstadt unternehmen. „Paris ist immer eine Reise wert, doch wer kann sich rühmen, von Franzosen durch die Stadtviertel geführt worden sein?“, macht Bielenberg noch einmal Werbung für den Austausch. So würden die Franzosen den Besuchern sprachlich auf die Sprünge helfen und zeigen, welche Beziehungen und Gedanken sie zu ihrer Hauptstadt haben.

Die Anreise wird privat organisiert, individuelle Wünsche finden Berücksichtigung. Von Fahrgemeinschaften, Mitfahrgelegenheiten, Gruppentickets ist Bielenberg zufolge alles denkbar, die einzige Bedingung ist: Austausch bedeutet auch Gastfreundschaft für einen Gegenbesuch. Wer nicht selber einen Gast aufnehmen könne, könne dies aber auch im organisatorischen Bereich zeigen. Anmeldung sind bis 30. April unter kb.komitee-uelzen@web.de möglich.

Und auch auf sportlicher Ebene gibt es Erfreuliches: Die Handballer aus Nettelkamp erwarten über Pfingsten Besuch aus der französischen Gemeinde Bihorel. Wie viele Sportler kommen werden, kann Thomas König vom TSV Nettelkamp noch nicht genau sagen, da die Planungen gerade erst begonnen haben – zudem müsse das Infektionsgeschehens genau beobachtet werden. „Wir sind aber frohen Mutes und gehen davon aus, dass das klappt“, geht er die Organisation ähnlich optimistisch wie das Komitee für internationale Partnerschaften an.

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