Neubau mit Generalunternehmer?

Bienenbütteler Ilmenauhalle könnte schlüsselfertig gebaut werden

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Der Neubau der Ilmenauhalle in Bienenbüttel könnte auch von einem Generalunternehmer übernommen werden. Vor einer Entscheidung müssen aber rechtliche Fragen mit den Fördergeld-Gebern geklärt werden. 

Bienenbüttel – Das Aus für Sportveranstaltungen und andere Veranstaltungen in der Ilmenauhalle ist seit Mitte September beschlossene Sache. Damit wurden auch die Planungen für einen Hallenneubau intensiviert.

Zurzeit trifft sich der Arbeitskreis aus Verwaltung, Politik und Vereinen in einem Drei-Wochen-Rhythmus, um die Planungen voranzubringen, berichtet Bienenbüttels Bürgermeister Dr. Merlin Franke auf Nachfrage der AZ.

Dabei beschäftige man sich auch mit der Frage, wie das Projekt gebaut werden soll. Es gehe darum, ob das Projekt klassisch mit einem Architekten oder schlüsselfertig von einem Generalunternehmer gebaut wird. Ob die zweite Variante überhaupt möglich ist, wird gerade mit den Fördergeld-Gebern – der NBank, dem Land Niedersachsen und dem Bund – abgeklärt.

Dr. Merlin Franke, Bürgermeister

„Das wäre für die Gemeinde dann Neuland“, sagt Franke über die schlüsselfertige Variante. Die Verwaltung spreche sich dafür aus, da dadurch auch mit einer Zeitersparnis zu rechnen sei. Außerdem würden so auch Kapazitäten freigehalten für andere wichtige Projekte, die in der Gemeinde anliegen. „Die Variante ist der Favorit der Verwaltung“, sagt Franke.

Die Entscheidung, wie die neue Ilmenauhalle gebaut werden soll, liege am Ende bei der Politik. Zudem bleibe auch abzuwarten, ob überhaupt der Bau der neuen Ilmenauhalle mit einem Generalunternehmer förderfähig ist.

Für den Neubau geht man von einer Bauzeit von drei bis vier Jahren aus. 2,4 Millionen Euro Fördergelder aus dem Fördertopf kleine Städte und Gemeinden sind dafür bereits eingeworben. Es steht auch ein Betrag von einer Million Euro vom Landkreis zur Verfügung, der für nicht anderweitig geförderte Bereiche zur Verfügung steht. Die Kosten für den Neubau werden laut Franke zu jeweils 33 Prozent von Land, Bund und der Einheitsgemeinde getragen. Weitere Fördermöglichkeiten werden zurzeit von der Verwaltung noch abgeklärt.

VON LARS LOHMANN

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