Vorsorge gegen Väterchen Frost

Bienenbüttel will Schäden an Gemeindestraßen vor dem Winter beseitigen

Kleinere Straßenschäden, wie dieses Schlagloch in Beverbeck, sollen in den nächsten Wochen in Bienenbüttel und den Ortsteilen beseitigt werden.
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Kleinere Straßenschäden, wie dieses Schlagloch in Beverbeck, sollen in den nächsten Wochen in Bienenbüttel und den Ortsteilen beseitigt werden.

Bienenbüttel – Ein kleines Loch gefüllt mit Wasser ziert die Asphaltdecke der Straße in Beverbeck.

Was jetzt noch ein kleiner Schaden an der Fahrbahndecke ist, kann spätestens beim Einsetzen des Frostes zu Problemen führen, wenn die Straßendecke durch die Kälte und das gefrierende Wasser aufgesprengt wird. Daher will die Gemeinde Bienenbüttel ihre Straßen winterfest machen und kleinere Schäden beseitigen, um größere Beschädigungen der Asphaltdecke zu verhindern. 15 000 Euro sollen dafür in die Hand genommen werden, das hat jetzt der Verwaltungsausschuss beschlossen, teilt Bürgermeister Dr. Merlin Franke auf Nachfrage der AZ mit.

„Wir wollen verhindern, dass Wasser in Risse eindringt und bei Frost die Straße gesprengt wird“, erklärt Franke. Daher habe man von allen Ortsvorstehern in den vergangenen Monaten Meldungen über Schäden an gemeindeeigenen Asphaltstraßen im Kernort und den Ortsteilen angefordert. Die Beschädigungen selbst verteilen sich über das Gemeindegebiet und sollen jetzt vor Einbruch der Frostperiode nach und nach behoben werden. Daher werde zeitnah mit den Arbeiten begonnen. So sollen auch Schäden an der Straße Wilhelmshöhe in Bienenbüttel beseitigt werden. Die Risse selbst summieren sich auf eine Länge von insgesamt rund siebeneinhalb Kilometern, berichtet Franke. Was ungefähr einer Strecke von Bornsen bis zum Bienenbütteler Rathaus entspricht.

Beseitigt werden die Risse durch das Vergießen von Asphalt in die beschädigten Stellen. Die 15 000 Euro, die die Aktion kosten wird, rechnen sich für die Gemeinde. Man spare sich unweigerlich höhere Kosten, die anstehen würden, wenn die kleinen Risse nicht beseitigt werden, sagt Franke. Das ganze könne auch als Vorsorge betrachtet werden, um größere Schäden in der Zukunft zu verhindern und so sinnvoll Geld einzusparen.

VON LARS LOHMANN

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