Arbeitskreis für den Neubau

Bienenbüttel: Verwaltung, Politik und Vereine planen Ersatz für Ilmenauhalle

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Für den geplanten Neubau der Ilmenauhalle soll jetzt ein Arbeitskreis aus Verwaltung, Politik und Vereinen eingerichtet werden. Die alte Halle ist zurzeit noch gesperrt. 

Bienenbüttel – Das Hauptfeld der alten Ilmenauhalle in Bienenbüttel ist nach wie vor aufgrund von Schäden an den Dachträgern teilweise gesperrt. Parallel werden jetzt die Planungen für den Neubau einer Mehrzweckhalle vorangetrieben.

Laut Bienenbüttels Bürgermeister Dr. Merlin Franke soll dazu jetzt ein Arbeitskreis eingerichtet werden, indem auch die Hauptnutzer der Ilmenauhalle der TSV Bienenbüttel und die Schützengilde einen Platz haben werden. „Die Vereine haben alle Details im Blick“, sagt Franke. Daher sei es richtig und wichtig, sie gleich zu Beginn bei den Planungen mit ins Boot zu holen.

Dr. Merlin Franke, Bürgermeister

Neben den Vereinen werden in dem Arbeitskreis auch Vertreter aus der Verwaltung sowie der Ratsfraktionen sitzen. Außerdem wird auch der Ortsvorsteher von Bienenbüttel Nord im Gremium vertreten sein. „Damit sollen auch die Anliegen der Anwohner Berücksichtigung finden“, erklärt Franke. Die Vereine und Verbände seien wichtig, da sie viel praktische Erfahrung in den Arbeitskreis einbringen. Die Vereinsvertreter wüssten am besten, was sie in einer neuen Ilmenauhalle für eine ordentliche Nutzung brauchen.

Die erste nicht öffentliche Sitzung des Arbeitskreises wird im September stattfinden. Dann sollen Anregungen und Ideen gesammelt werden. Mit Arbeitskreisen wie dem zum Siedlungskonzept für die Gemeinde habe man gute Erfahrungen gesammelt, so Franke, „Viele Köpfe machen sich Gedanken. So kommen wir zu guten Ergebnissen“, sagt der Verwaltungschef. Es sollten alle Ideen gesammelt und mit den Ergebnissen aus dem Arbeitskreis dann ein konkretes weiteres Vorgehen abgestimmt werden. „Mit einer detailreichen Planung am Anfang spart man sich den Ärger am Ende“, sagt Franke. Die Ergebnisse des Arbeitskreises würden dann auch der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Für den Bau der neuen Halle hat die Gemeinde inzwischen Fördergelder von rund 1,7 Millionen Euro eingeworben. Weitere 750.000 Euro sind laut dem Verwaltungschef zurzeit beantragt. Außerdem unterstützt der Landkreis Uelzen den Neubau der Ilmenauhalle. Im Kreishaushalt ist hierfür eine Summe von einer Million Euro vorgesehen.

VON LARS LOHMANN

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