„Eine Klasse nach oben“

Bienenbüttel: Großspende von Almased ermöglicht Anschaffungen für Feuerwehren

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Die Feuerwehren der Gemeinde Bienenbüttel sollen mit der Spende von Almased unter anderem mit Einsatzkleidung ausgestattet werden, die besser vor der Witterung schützt.

Bienenbüttel – Die Gemeinde Bienenbüttel und ihre Freiwilligen Feuerwehren können sich über einen Geldsegen freuen. Rund 130.000 Euro will das Unternehmen Almased für die Ausstattung der Wehren spenden. Das steht seit Anfang Februar fest (AZ berichtete).

Jetzt ist laut Bürgermeister Dr. Merlin Franke endgültig klar, welche Anschaffungen mit dem Geld getätigt werden sollen.

Dr. Merlin Franke, Bürgermeister von Bienenbüttel

Geplant ist, alle zehn Feuerwehren der Gemeinde mit einheitlicher Schutzbekleidung auszustatten. „Die Ausstattung geht in dieser Hinsicht für die Feuerwehren eine Klasse nach oben“, sagt der Verwaltungschef. Ein Vorteil der neuen Bekleidung sei, dass sie besser vor widrigen Witterungsbedingungen schütze als die alte. Ohne die Spende von Almased hätte man die Feuerwehren nur nach und nach über mehrere Jahre hinweg neu einkleiden können, betont Franke. Die Kleidung wird laut dem Verwaltungschef auch inventarisiert. Das heißt, dass die Gemeinde diese auch wieder beschaffen wird, sollte sie abgängig sein.

Aber auch die Jugendfeuerwehren der Einheitsgemeinde werden von den 130.000 Euro von Almased profitieren. Geplant ist dort, gebrauchte Mannschaftstransportfahrzeuge (MTW) anzuschaffen. Denn zurzeit verfügen nicht alle der Jugendfeuerwehren über einsatzfähige Fahrzeuge. Die Anschaffung der MTWs wird zudem einen großen Teil der gespendeten Summe in Anspruch nehmen. Anders als bei der Einsatzbekleidung werden die Fahrzeuge zwar in den Fuhrpark der Feuerwehren aufgenommen, allerdings gibt es laut Franke keine automatischen Ersatzbeschaffungen für die Fahrzeuge, wenn diese ersetzt werden müssen. Darauf hätten sich Politik, Verwaltung und Gemeindekommando verständigt, da die zukünftigen finanziellen Belastungen sonst zu hoch für die Gemeinde ausfielen.

Außerdem sollen von dem Geld noch weitere kleinere Anschaffungen getätigt werden, teilt der Verwaltungschef mit. „Wir sind sehr dankbar für die Spende. Von der alle profitieren können“, sagt Franke.

VON LARS LOHMANN

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