Feiern für den guten Zweck / Einnahmen helfen der Feuerwehr

Bienenbüttel: Förderverein lädt zum Weinfest

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Gute Stimmung herrscht beim Weinfest auf dem Platz vor dem Bienenbütteler Rathaus. Der Erlös des Festes kommt zu 100 Prozent dem Förderverein der Feuerwehr zugute.

Bienenbüttel – Der Marktplatz vor dem Bienenbütteler Rathaus wird sich bald wieder in einen Hort der guten Laune verwandeln. Am Sonnabend, 24. August, ab 17 Uhr findet dort das 28. Weinfest auf dem zum Winzerdorf umgebauten Platz statt.

Die Erlöse der Veranstaltung kommen dem Förderverein der Feuerwehr Bienenbüttel zugute.

„Mit dem Geld unterstützt der Förderverein vor allem die Kinder- und Jugendfeuerwehren“, erklärt Stefan Kommert, Pressesprecher der Feuerwehr Bienenbüttel. Neben kleineren Anschaffungen wie Bekleidung gibt es etwa auch Zuschüsse für neue Busse der Jugendwehr.

Außerdem kommt das Geld des Fördervereins auch den Einsatzgruppen der Wehr zugute. So gibt es einen Zuschuss für Einsatzkleidung und Gerätschaften, die über den Standard der Gemeinde gehen. „Die Gemeinde stattet uns gut aus. Aber es gibt halt auch Dinge, die es in noch geeigneterer Ausführung gibt“, sagt Kommert. Als Beispiel führt er die Einsatzstiefel der Feuerwehr an. Dort hätten Tests gezeigt, dass es ein Modell gebe, das im Einsatz und bei Tests besser abgeschnitten habe als das Standardmodell, welches die Gemeinde bezahlt hätte. „In solchen Fällen gibt der Förderverein dann einen Zuschuss, um die zusätzlichen Kosten aufzufangen, die wir selbst tragen müssen“, erklärt der Pressesprecher.

Das Weinfest selbst ist, nachdem dieses Jahr zum letzten Mal das Osterfeuer der Bienenbütteler Feuerwehr stattfand (AZ berichtete), die letzte Feierlichkeit, die von Feuerwehr und Förderverein ausgerichtet wird. „Wir sind momentan in Überlegungen, wie wir das Weinfest kontinuierlich weiter verbessern können“, sagt Kommert. Dieses Jahr habe man zum Beispiel das Weinsortiment erweitert. So wird jetzt auch ein Schweinerei genannter Wein aus Österreich serviert. Der Plan sei, nach und nach die Veranstaltung mit weiteren Angeboten zu ergänzen.

Auf die beliebte Karaoke werden die Besucher hingegen dieses Jahr verzichten müssen. „Wir veranstalten sie alle zwei bis drei Jahre. Ansonsten finden die Gäste das am Ende nur lästig und keiner macht mehr mit“, sagt Kommert. Es gebe auch so gute Stimmung.

VON LARS LOHMANN

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