Bauausschuss berät über Investitionswünsche

Bienenbüttel: Ein Tor zur Feuerwehr

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Ob es ein Tor für die Zufahrt zum Bienenbütteler Feuerwehrhaus geben wird, entscheidet der Verwaltungsausschuss im Zuge der Haushaltsberatungen.

Bienenbüttel – Ein Tor für die Zufahrt zum Bienenbütteler Feuerwehrhaus, Schallschutztüren für die Grundschule und eine Matschanlage für den DRK-Kindergarten haben jetzt den Bauausschuss der Einheitsgemeinde im Zuge der Haushaltsberatungen beschäftigt.

Feuerwehr

25.000 Euro würde das Tor für die Zufahrt zum Bienenbütteler kosten, und soll verhindern, dass Unbefugte auf dem Vorplatz des Feuerwehrhauses parken. „Wir hatten schon den Fall, das Lkw die Garagentore der Einsatzfahrzeuge zugeparkt haben“, schilderte Ortsbrandmeister Carsten Buhr den Anwesenden. Ein Tor würde verhindern, dass sich so etwas wieder ereignen kann. Ein weiteres Problem sei, dass häufig Unbefugte auf dem Gelände am Feuerwehrhaus unterwegs seien. „Darunter sind auch Kinder, die sich verletzen könnten, weil dort auch alte Autos zu Übungszwecken stehen“, berichtete Buhr.

Udo Hinrichs, CDU

„Und was ist, wenn das Tor sich durch einen Defekt nicht mehr öffnen lässt und man nicht ausrücken kann“, fragte Udo Hinrichs (CDU) und erklärte, dass seine Fraktion das Anliegen der Feuerwehr daher nicht mittragen könne. Schließlich einigte man sich darauf, das Thema noch einmal im nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss zu behandeln. Auch über eine neue Schließanlage für das Bienenbütteler Feuerwehrhaus wird dort entschieden. 85.000 Euro sollen in die Gebäude und Anlagen der Wehren investiert werden.

DRK-Kindergarten

Die alte Matschanlage des DRK-Kindergartens wird abgerissen. Aber es gibt keinen Neubau, sondern eine fixe Summe für die Gestaltung des Außengeländes in Höhe von 13 000 Euro. Insgesamt werden 35 000 Euro in den DRK-Kindergarten investiert.

Grundschule

In der Grundschule Bienenbüttel soll ein Teamraum für einen Schulsozialarbeiter schallisoliert werden, waren sich alle Ausschussmitglieder einig. Ob es aber nötig ist, noch drei weitere Schallschutztüren für Klassenräume einzubauen, darüber herrschte Uneinigkeit. „Ich kann die Notwendigkeit nicht erkennen“, erklärte Christopher Tieding (CDU). „Wer die Situation im Eingangsbereich der Schule kennt, kann die Notwendigkeit verstehen“, meinte hingegen Arnold Witthöft (SPD).

Karl-Heinz Braunholz (KA) schlug vor, je eine der drei Türen über die nächsten Jahre auszutauschen, „Es wäre ein Zeichen für die Schule und ein sinnvoller Kompromiss“, sagte er. Ob dieser Kompromiss zustande kommt, wird auch hier der Verwaltungsausschuss entscheiden. 26 000 Euro werden in die Bausubstanz der Grundschule investiert.

VON LARS LOHMANN

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