18 Bäume für Neugeborene

Bienenbüttel bedankt sich für Nachwuchs bei Bürgern mit traditionellem Geschenk

Viele Familien nahmen die neuen Bäume entgegen. 18 wurden am Sonnabend verteilt.
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Viele Familien nahmen die neuen Bäume entgegen. 18 wurden am Sonnabend verteilt.

Bienenbüttel – Jeder neugeborene Bienenbütteler bekommt einen Baum. Einen schönen Brauch pflegt man in der Einheitsgemeinde und zur herbstlichen Pflanzzeit war es jetzt wieder soweit.

Bürgermeister Dr. Merlin Franke und Pastor Tobias Heyden begrüßten die neuen Erdenbürger mit ihren Eltern und teilweise auch Geschwistern in der Markthalle und luden zunächst zu einer Kaffeetafel ein.

In der Markthalle wurde zu Kaffee und Kuchen geladen. Mit dabei war auch Bürgermeister Dr. Merlin Franke.

„Mehr als 500 Bäume haben wir mit dieser Aktion bereits pflanzen können“, hält der Bürgermeister fest. Und 18 neue kamen an diesem Tag hinzu. „Wir sind eine familienfreundliche Gemeinde und stehen nicht nur mit dieser Aktion, sondern den jungen Familien immer mit Rat und Tipps zur Seite“, betonte Franke.

Die Familienfreundlichkeit und Natürlichkeit des Ortes loben auch Nikolaj und Alina Woronin, die mit ihrem dreimonatigen Sohn Nikolaj-Maxim auf ihr Bäumchen warten. Vor zwei Jahren kamen die Eheleute aus Bremen nach Wichmannsburg und schätzen das Landleben. „Hier fehlt eigentlich nur ein Indoor-Spielplatz, damit die Kinder auch in den kalten Monaten Abwechslung haben.“

Der kleine Anton ist sechs Monate alt und wohnt mit seinen Eltern Paul und Annika Stein in Hohenbostel. Seit vier Jahren genießen sie die Ruhe, das viele Grün und die zentrale Lage Bienenbüttels. „Eine Drogerie könnten wir hier noch zum Windelkauf gebrauchen“, hält die Mutter lächelnd fest.

Baumarten-Präsente: Apfel, Birne, Kirsche und Pflaume

Pastor Tobias Heyden übergibt einer jungen Bienenbüttelerin einen Obstbaum. 

Und dann verteilten Bürgermeister und Pastor die Obstbäume, die Gärtnermeister Christian Friedrich fachmännisch eingepackt hatte. Apfel, Birne, Kirsche und Pflaume gedeihen demnächst mit dem Namen des Kindes versehen entweder auf den Grundstücken oder im öffentlichen Bereich. „Wir haben keine Probleme mit dem Nachordern von Bäumen. Wenn sie noch öfters dabei sein wollen, nur zu“, verabschiedete Franke die neuen Baumpaten.

VON ULRICH BLEUEL

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