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Bebauungsplan für Wohnprojekt an der Ebstorfer Straße in Bienenbüttel soll angepasst werden

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Von: Jannis Wiepcke

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Baugelände östlich der Ebstorfer Straße und nördlich des Mühlenwegs in Bienenbüttel
Das Mehrfamilienhaus soll auf einer Fläche östlich der Ebstorfer Straße und nördlich des Mühlenwegs entstehen. Der angrenzende Gehweg wird durch den Bau aller Voraussicht nach nicht beeinträchtigt. © Wiepcke, Jannis

Auf einer Fläche östlich der Ebstorfer Straße und nördlich des Mühlenwegs soll in Bienenbüttel seit geraumer Zeit ein Mehrfamilienhaus entstehen. Aufgrund der Größe des Objekts muss nun der zugehörige Bebauungsplan angepasst werden.

Die Einwohnerzahlen der Gemeinde Bienenbüttel steigen stetig. Mehr Wohnraum im Bienenbütteler Ortskern soll auch der Bau eines Wohngebäudes östlich der Ebstorfer Straße und nördlich des Mühlenweges ermöglichen. Das Projekt wird durch private Investoren finanziert, doch auch die Bienenbütteler Verwaltung und die Gemeindepolitik sind gefordert. Es gilt, Änderungen am vorhandenen Bebauungsplan vorzunehmen.

Ohne diese Maßnahme wäre laut Aussage des Landkreises Uelzen nur eine „wesentlich geringere“ Wohnfläche möglich, darüber informierte Bauamtsleiterin Inga Heitmann jetzt die anwesenden Ratsmitglieder im Bienenbütteler Bau- und Umweltausschuss. Leitidee des Bauvorhabens ist aber die sogenannte „Nachverdichtung“: Baulücken oder Restgrundstücke innerhalb einer bestehenden Bebauung sollen möglichst effizient genutzt werden. Um einer Zersiedelung entgegenzuwirken, ist eine mehrgeschossige Bauweise häufig das Mittel der Wahl.

Die Investoren planen stand jetzt, am Standort des alten Mühlenbachzentrums ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt acht Wohneinheiten zu errichten. Das Gebäude soll aller Voraussicht nach in zweigeschossiger Bauweise errichtet werden.

Mit genaueren Informationen zum Bauprojekt – zum Beispiel zur Höhe des Mehrfamilienhauses – wird nach der Aufstellung des Bebauungsplans gerechnet. Klar ist aber: Bauliche Veränderung außerhalb des Grundstücks werden durch die Maßnahme nicht nötig. Das versicherte Verwaltungsmitarbeiter Jan-Hinrich Jäkel SPD-Ausschussmitglied Arnold Witthöft im Hinblick auf dessen Befürchtung, dass der angrenzende Gehweg im Bereich der Bushaltestelle verkleinert werden könnte und somit die Sicherheit von passierenden Schulkindern gefährdet sei.

Für die Änderung des Bebauungsplans sprach sich der Ausschuss jetzt einstimmig aus. Das letzte Wort hat nun der am heutigen Donnerstag tagende Verwaltungsausschuss.

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