Vorbereitende Arbeiten haben begonnen

Bauprojekt an der Poststraße: Der Bagger rollt im Bienenbütteler Ortskern

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An der Poststraße in Bienenbüttel haben in der vergangenen Woche die vorbereitenden Arbeiten für das Bauprojekt begonnen, bei dem zwei Mehrfamilienhäuser mit je zwölf Mietwohnungen entstehen sollen.

Bienenbüttel – Zwei große Container und ein riesiger Haufen Schutt – viel mehr ist vom ehemaligen Getränkehandel Burgdorf an der Poststraße in Bienenbüttel nicht mehr übrig.

In der vergangenen Woche haben die vorbereitenden Arbeiten für das Bauprojekt auf dem Grundstück unmittelbar hinter der alten Vogtei begonnen.

Am Freitagvormittag war das Mauerwerk bereits in Einzelteile zerlegt, ein Arbeiter war gerade dabei, das Fundament des Gebäudes mit der Schaufel eines Baggers zu zerkleinern und auszugraben.

„Wir räumen aktuell das Baufeld“, berichtet Investor Thomas Gläsel, Geschäftsführer der Ilmenauufer GmbH. Im ersten Schritt wurde der schon vor einigen Jahren geschlossene Getränkehandel abgerissen. Dort soll das erste der zwei geplanten neuen Mehrfamilienhäuser gebaut werden. Erst wenn die Wohnungen im ersten Haus bezugsfertig sind, wird das aktuell noch bestehende Mehrfamilienhaus auf dem Grundstück abgerissen. „Die aktuellen Mieter bekommen dann Wohnungen im ersten Neubau“, erklärt Gläsel.

Auf dem Grundstück an der Poststraße sollen insgesamt 24 Mietwohnungen entstehen (AZ berichtete). Investor Gläsel und Thorsten Friede, Geschäftsführer der Friede Bauzentrum GmbH in Bardowick, stellten das Projekt bereits im August vergangenen Jahres im Bauausschuss vor. Die beiden Häuser sollen im hanseatischen Stil gehalten sein, verklinkert in drei verschiedenen Rottönen. Geplant sind Drei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen für Familien, erläuterte Friede damals. Das Konzept stieß auf Zustimmung bei den Ausschussmitgliedern und der Verwaltung.

Wann das Bauprojekt abgeschlossen sein wird, könne er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, erklärt Gläsel. Die Baugenehmigung sei schon lange beantragt, das Verfahren beim Landkreis laufe noch. Aber: „Die Linie steht, wir gehen von einer Bauzeit von rund zwei Jahren aus.“

VON FLORIAN BEYE

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