Bahnhofstraße: Bienenbüttel wartet auf Klarheit wegen möglicher Insolvenz

Baufirma nicht erreichbar

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Noch kehrt in der Bahnhofstraße keine Ruhe ein. Die Frage um die Zukunft der zuständigen Baufirma ist nicht geklärt.

mj Bienenbüttel. In der Bienenbütteler Bahnhofstraße hält das Warten auf Gewissheit um eine mögliche Pleite der ausführenden Baufirma Klingner an.

Wie die Pressestelle des Landgerichts Stendal auf Nachfrage der AZ mitteilt, sei die Prüfung eines möglichen Insolvenzverfahrens der betreffenden Baufirma noch nicht abgeschlossen. Am 14. Januar wurde ein vorläufiger Insolvenzverwalter gestellt (die AZ berichtete). Die Baufirma ist seitdem nicht mehr zu erreichen.

Derzeit stellt das zuständige Ingenieurbüro alle Mängel und Schlussrechnungen zusammen, um im Falle einer Insolvenz der Baufirma eine Neuausschreibung vorzubereiten. Um die bisher nicht abgearbeiteten Mängel durch eine andere Firma beseitigen zu lassen, stehe der Gemeinde Bienenbüttel neben den Schlussrechnungen eine Vertragserfüllungsbürgschaft zu, erklärt Bienenbüttels Bürgermeister Heinz-Günter Waltje. Zu einem möglichen weiteren Vorgehen wolle sich die Gemeinde derzeit nicht äußern.

Rückblick: Im Zuge der aufgetretenen Mängel wurde im Frühjahr 2012 das Pflaster vollständig wieder aufgehoben, ein neues Bett eingebracht und das Betonpflaster neu verlegt. Gutachter bestätigten, dass die Mischung des Materials im Pflas-terbett schuld an den Unebenheiten war. Als barrierefreie Einkaufsmeile sollte die Straße den Ortskern schmücken. Rund eine Million Euro kostete die Umgestaltung, die im Dezember 2011 ihren Abschluss fand. Wenige Monate später wurden die ersten Mängel sichtbar. Seitdem arbeitet die ausführende Baufirma die Mängel ab.

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